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Ruhrtriennale

White Circle (Foto: Béla Bender)

Künstler in Industriedenkmälern

Jeweils drei Jahre lang leitet eine Frau oder ein Mann ein Kulturfestival, das so wohl nur im Ruhrgebiet stattfinden kann – die Ruhrtriennale. Zum Abschluss seiner Zeit zwischen Rhein und Ruhr hat der Niederländer Johan Simons nochmal die Crème de la crème der internationalen Kunstszene zusammengeholt. Mit außergewöhnlichen Ideen füllen sie ehemalige Industrieorte mit Leben. Gebläsehallen, Maschinenhäuser und Kohlenmischanlagen, Halden, Brachen und viele weitere Orte sind die Kulisse für ihre Kreativität.

Sechs Wochen lang, von Freitag, 18. August, bis Samstag, 30. September, gibt es unter dem Motto „Seid umschlungen“ in sieben Städten Neues zu entdecken. rewirpower .de nimmt sie mit zu besonderen Höhepunkten des Programms und informiert Sie umfassend. einen Blick auf das umfassende Programm der Ruhrtriennale geworfen – und zeigt Ihnen hier einige Highlights.

Jahrhunderthalle Bochum (Foto: Route Industreikultur / Frank Rogner)

Jahrhunderthalle, Bochum

Gleich elf verschiedene Programmpunkte spielen sich hier ab. Zum Beispiel eine Live-Show des venezolanischen Björk-Produzenten Arca, die auch seinen Namen trägt. Der Vordenker in Sachen Pop präsentiert gemeinsam mit einem Filmkünstler und einer Modeschöpferin ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk als Abschlusskonzert der Ruhrtriennale.

Szene aus dem Schauspiel "Sumpfland" (Foto: Ruhrtriennale)

Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum

Noch nicht mal ein Jahr in Betrieb, schon Teil der Ruhrtriennale – das Musikforum Ruhr neben und in der ehemaligen Marienkirche ist schon als Ort spannend. Hier präsentiert Steven Sloane mit seinen Bochumer Symphonikern die „Missa Solemnis“ von Beethoven. Die Utopie einer Welt in Frieden und Freiheit.

Zeche Zollverein Essen (Foto: Stadt Essen / Prengel)

Welterbe Zollverein, Essen

Monatelang ist ein merkwürdiger Lastwagen durchs Ruhrgebiet gekurvt. Darin Menschen, die durch die große Glasscheibe an der Seite die abwechselnd Videos und die Umgebung beobachteten. Die „Truck Tracks Ruhr“ waren ein Riesenerfolg. Jetzt sind die sieben Städtetouren zu einer Gesamtkomposition auf sieben Leinwänden zusammengefasst.

Maschinenhaus Zeche Carl Essen (Foto: JU/Ruhrtriennale)

Maschinenhaus Zeche Carl, Essen

Jeden Montagabend finden während des Festivals der Künste Konzerte an diesem schon bewährten Standort der Ruhrtriennale statt. Mal erklingen die bittersüßen Melodien eines Trios, mal sind Celli gepaart mit elektronischer Musik zu hören. Und ein anderes Mal erwartet die Zuschauer eine Live-Show mit beeindruckenden Licht-Effekten.

Zeche Zollern (Foto: Denkmalbehörde / Günther Wertz)

Zeche Zollern, Dortmund

Eine Reise in die Wendezeit von Barock und Renaissance unternehmen Zuschauer beim Besuch des Konzertes „Marienvesper“ mit Werken des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi, den seine Zeitgenossen „das Orakel der Musik“ nannten. Ihm gelang es, den ganzen Reichtum menschlicher Emotionen in Musik zu übersetzen.

Maschinenhaus der Zeche Zweckel Gladbeck (Foto: Julian Röder)

Maschinenhalle Zweckel, Gladbeck

Das Stück "Kleine Seelen" basiert auf dem Werk eines niederländischen Schriftstellers und zeigt, wie sich eine bürgerliche Familie aus Den Haag in einem Haus auf dem Land zurecht finden muss – in einer Villa, die gleichzeitig Spuk-Schloss, Krankenhaus und psychiatrische Anstalt ist, wo jede Menge „Kleine Seelen“ wohnen.

Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim (Foto: Markus Krieger)

Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim

Drei junge Theatergruppen gestalten einen Abend unter dem Oberthema „Neue Welten“. Es soll um die Zukunft gehen, um kreative Visionen. Die Stücke sind in drei intensiven Wochen entstanden und kommen in Mülheim als Uraufführungen auf die Bühne. International renommierte Künstler und Dramaturgen haben das Nachwuchs-Projekt unterstützt.

Landschaftspark Duisburg-Nord (Foto: JU)

Landschaftspark Nord, Duisburg

Das Drama „Kein Licht“ der österreichischen Autorin Elfriede Jelinek bietet die Grundlage für dieses Musiktheater. In einer Geisterwelt nach einem Super-GAU geht es um die Nicht-Beherrschbarkeit der Technik. Das bekommen ganz konkret die beteiligten Musiker zu spüren. Sie werden in Echtzeit von einer Live-Elektronik beeinflusst.

Zentralwerkstatt Zeche Lohberg Dinslaken (Foto: Ruhrtriennale)

Zentralwerkstatt Zeche Lohberg, Dinslaken

Das Stadtviertel des Spielortes ist im Umbruch. Eine bunte Gruppe von Künstlern greift diese Entwicklung auf. Es arbeitet einen Monat lang in dem ehemaligen Zechengebäude und baut eine sich kontinuierlich ändernde Umgebung. Lebendige Körper, Klebeband und Holz, Töne und Geräusche: Daraus entsteht eine einzigartige Tanz-Choreographie.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kurzfristige Absagen oder Terminänderungen liegen in der Verantwortung des Veranstalters.

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