Es fängt mit kleinen Sticheleien an – und kann in brutalen Handgreiflichkeiten ausarten bis hin zu dauerhaftem Psychoterror. Was an deutschen Schulen für viele zum zermürbenden Alltag gehört, hat einen Namen: Mobbing.
Wer von Mobbing betroffen ist, muss sich nicht schämen und darf vor allem nicht still vor sich hin leiden. Der einzige Ausweg aus der festgefahrenen Situation: Selbst aktiv werden, Hilfe suchen und einige Verhaltensregeln beachten.
Ein Beispiel:
Lisa hat nichts gegen Tobias. Er ist zwar etwas pummelig und seine Klamotten sind nicht besonders hip, aber eigentlich ist er ganz nett. Dass er von den anderen Jungs auf dem Schulhof ständig so gepiesackt wird, tut Lisa irgendwie Leid.
Anti-Mobbing-Telefon
Für Schülerinnen und Schüler in Bochum gibt es das „Anti-Mobbing-Telefon“ (AMT). Ansprechpartner sind speziell ausgebildete junge Leute, die sich mit dem Thema Mobbing auskennen und bei Problemen konkrete Hilfe anbieten können.
Was tun bei Mobbing?
Bei Mobbing ist guter Rat teuer, vor allem, wenn man selbst davon betroffen ist. Doch wo fängt die harmlose Hänselei an und wo wird sie zum handfesten Problem? Oder werden Mädchen anders gemobbt als Jungs und umgekehrt? NewPower hat sich darüber mit Diplom-Psychologin Nicola Wilmers unterhalten, die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Universität Hildesheim ist.
- Kontingent zum Festpreis
- Restmengen verfallen nicht
- Überall in Deutschland