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Ausflugsziele im Ruhrgebiet

Erzbahntrasse

Vom Schienenstrang zum Wanderweg

Wie kam das Eisenerz in die Hochöfen des Bochumer Vereins? Mit dem Zug: Über eine Güterbahn vom Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen führte die Strecke neun Kilometer gen Süden bis an den Rand der Bochumer Innenstadt. Die Erzbahntrasse ist heute einer der interessantesten Wander- und Radwege mit Industriekultur.

Die Jahrhunderthalle, die Zeche Carolinenglück und viele Aussichtspunkte vom Bahndamm auf die Stadtlandschaft des Reviers - die zwischen 2002 und 2008 umgebaute Erzbahntrasse lohnt einen Spaziergang oder einen Ausflug mit dem Drahtesel.

Einige Tafeln der "Route Industriekultur" entlang der Strecke erläutern ihren historischen Hintergrund. Die zwischen 1910 und 1930 gebaute Bahnverbindung durchquert auf 15 Brücken und zum Teil in luftiger Höhe das Herz des Reviers.

1968 wurde das letzte Roheisen produziert, die Hochöfen wurden stillgelegt. Die Erzbahntrasse verfiel zusehends, bis sie nun zu einer "grünen Verkehrsader" umgewandelt wurde.

Die Erzbahntrassen-Fototour

35 Bildern der grünen Freizeittrasse - unsere Foto-Galerie zeigt Ihnen die Strecke im Detail. Ein Klick aufs Foto führt Sie zum nächsten Bild.

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