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Digitalfernsehen im Ruhrgebiet

Wie empfange ich das Digitalfernsehen per Antenne?

Seit September 2007 gibt es das Fernsehen in NRW nur noch digital zu empfangen, wenn man nicht auf Kabel oder Satellit, sondern auf die gute alte Antenne zurückgreift.

Vorhandene Antennen weiter benutzen

Eine vorhandene Antenne kann grundsätzlich weiterverwendet werden. Sie muss allerdings mindestens für den Bereich von Kanal 25 bis Kanal 66 geeignet sein. Da beim digitalen terrestrischen Fernsehen in Nordrhein-Westfalen ausschließlich mit vertikaler Polarisation gearbeitet wird, sollte auch die Antenne darauf umgestellt werden. Dies bedeutet bei einer bisher waagerecht montierten Antenne die Drehung um 90 Grad in die senkrechte Position.

Zimmerantenne richtig positionieren

Die erforderliche Position der Zimmerantenne lässt sich nicht ausreichend sicher vorhersagen, da sie von verschiedenen Einflussgrößen abhängt. Es macht deshalb stets Sinn, verschiedene Positionen auszuprobieren. Wie bei der Nutzung eines Handys bestehen häufig in der Nähe von Fenstern die besten Empfangsmöglichkeiten.

Dachantenne richtig positionieren

Die Dachantenne muss in der Regel nicht neu ausgerichtet werden, wenn sie bereits auf einen der fünf DVB-T-Sender (Dortmund-Florianturm, Düsseldorf-Rheinturm, Essen, Langenberg, Wesel) ausgerichtet ist. Wegen der vertikalen Polarisation des digitalen Fernsehsignals in Nordrhein-Westfalen sollte die Antenne allerdings von der bisher horizontalen Montageposition auf die vertikale Montageposition geändert werden. Das heißt: Die Antenne sollte gewissermaßen senkrecht nach oben zeigen.

Die Gemeinschaftsantenne auf dem Hausdach

Grundsätzlich können Gemeinschafts-Antennenanlagen für das digitale terrestrische Fernsehen genutzt werden. Wenn die Anlage breitbandig arbeitet, also das gesamte empfangene Spektrum unverändert zu den Antennenanschlussdosen bei den Nutzern verteilt, dann muss sie allerdings bis 862 MHz ausgelegt sein.
Handelt es sich dagegen um eine kanalselektive Anlage, bei der in der Kopfstation aus dem gesamten empfangenen Spektrum die gewünschten Kanäle selektiert, auf niedrige Kanäle umgesetzt und als relativ schmales Frequenzband den Antennen-Anschlussdosen bei den Nutzern zugeführt werden, dann bedarf es der Umstellung der Kanalselektion auf die Kanäle für das terrestrische digitale Fernsehen.
Ältere Gemeinschafts-Antennenanlagen sind dann geeignet, wenn ihr Frequenzbereich 147 MHz bis 862 MHz beträgt und die verwendeten Koaxialkabel und die anderen Komponenten der Anlage ein Schirmdämpfungsmaß von 85 dB oder mehr aufweisen.
Diese Forderungen lassen sich im Bedarfsfall durch technische Nachrüstungen erfüllen. Arbeitet die Gemeinschafts-Antennenanlage mit kanalselektiver Aufbereitung, dann muss diese auf die Empfangskanäle für das digitale terrestrische Fernsehen umgeändert werden.

Was tun bei Empfangsproblemen?

Im Grenzfällen ist etwa im Erdgeschoss kein Empfang des terrestrischen Digitalfernsehens möglich. Sofern der Empfang unzureichend ist, sollte eine Zimmerantenne mit integriertem Verstärker, eine sogenannte aktive Antenne, ausprobiert werden. Diese verstärkt die empfangenen Signale. Aktive Antennen werden über ein Koaxialkabel an den DVB-T-Empfänger angeschlossen und benötigen für den Verstärker stets eine Betriebsspannung. Sie wird entweder in einem Steckernetzteil erzeugt oder von dem DVB-T-Empfänger über das Koaxialkabel zugeführt, wenn der DVB-T-Empfänger dafür ausgelegt ist.
Moderne Fenster mit integrierter Pulverbeschichtung können die Signale blockieren - dann hilft auch ein Antennenverstärker nichts. Die einzige Chance, Bild und Ton zu bekommen, liegt dann in einer Außenantenne (zum Beispiel auf dem Fenstersims). Ist diese auch nicht ausreichend, dann wird eine entsprechende Dachantenne benötigt. Durch eine Feldstärkemessung, die vom Fachhändler mit Hilfe geeigneter Messgeräte durchgeführt werden kann, ist der erforderliche Antennenaufwand mit ausreichender Sicherheit ermittelbar.

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