Was bedeutet der Umstieg von analogem auf digitalen Fernsehempfang? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Welche Vorteile hat das digitale Fernsehen?
Welche Nachteile hat das digitale Fernsehen?
Warum benötige ich für Satellit, Kabel und terrestrische Sender unterschiedliche Empfänger?
Was passiert, wenn ich keinen Empfänger für digitales Fernsehen kaufe oder miete?
Was steckt hinter dem Begriff DVB?
Kann bei Digitalfernsehen Videotext weiter genutzt werden?
Ist jedes Fernsehgerät als Monitor für den Anschluss von Set-Top-Boxen geeignet?
Was ändert sich, wenn ich mein Fernsehen über Satellit oder Kabel empfange?
Muss ich für das digitale Fernsehen weiterhin Rundfunkgebühren bezahlen?
Beim digitalen Fernsehen sind mehr Programme als beim bisherigen analogen Fernsehen übertragbar. So sind es über terrestrische Sender bis zu vier Programme pro Kanal statt einem einzigen. Auch die Bild- und Tonqualität ist gegenüber dem analogen Fernsehen erheblich besser, außerdem sind auch Raumklang-Verfahren wie „Dolby Digital“ übertragbar. Neben den Fernsehprogrammen sind beim digitalen Fernsehen zusätzlich auch Dienste wie ein elektronischer Programmführer möglich.
Digitales und analoges Fernsehen sind miteinander nicht kompatibel. Dies bedeutet, dass es für das digitale Fernsehen neuer Empfangsgeräte bedarf. Ein gewisser Nachteil besteht beim digitalen Fernsehen auch darin, dass bei unzureichendem Empfangssignal das Bild meist total ausfällt, während beim bisherigen analogen Fernsehen lediglich "mehr Schnee" im Bild auftritt.
Für die verschiedenen Übertragungswege kommen unterschiedliche Verfahren für die Übertragung der Fernsehprogramme zum Einsatz, um die Kapazität dieser Wege optimal nutzen zu können. Deshalb muss der Empfänger für den jeweils gewählten Übertragungsweg geeignet sein.
Dann bleibt künftig der Bildschirm schwarz - es wird kein Empfang mehr möglich sein, sobald das analoge Fernsehen eingestellt wird. Im Ruhrgebiet wird das analoge TV über Antenne zum 8. November 2004 abgeschaltet, weil die bisherigen Frequenzen für das digitale terrestrische Fernsehen benötigt werden. Beim analogen Fernsehen über Satellit und Kabel gibt es zwar etwas längere Übergangszeiten, die Abschaltung dort ist aber bis spätestens 2010 geplant.
Es handelt sich um die Abkürzung für "Digital Video Broadcasting" und bedeutet nichts anderes als die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen. DVB-T ist eine Spezialform und bezeichnet digitales Fernsehen, das über terrestrische Sender ausgestrahlt wird - im Gegensatz zu DVB-S, das via Satellit kommt.
Ja, mit fast allen DVB-Empfängern (z.B. Set-Top-Box) ist der bisherige Videotext nutzbar. Entweder erfolgt dabei die Decodierung in der Set-Top-Box oder im nachgeschalteten Fernsehgerät.
Nein. Es sind nur solche Fernsehgeräte geeignet, die entweder einen SCART-Anschluss oder eine Antennenbuchse aufweisen. Deshalb können alle kleinen Fernsehgeräte mit eingebauter Antenne (meist Stabantenne) für den Anschluss von Set-Top-Boxen nicht verwendet werden.
Durch die die Umstellung auf das digitale terrestrische Fernsehen ändert sich für Satellitennutzer oder Kabelkunden nichts.
Ja. Durch den Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen ergeben sich bei den Rundfunkgebühren keine Veränderungen.
- Kontingent zum Festpreis
- Restmengen verfallen nicht
- Überall in Deutschland