Problemlos ist meist das Verlegen von Teppichböden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Untergrund richtig vorbehandelt wird.
Unebenheiten und Risse im Estrich müssen ausgebessert werden (Spachtelmasse). Ist der Untergrund porös, so ist eine Behandlung mit Tiefengrund nötig. Alte Kleberreste und Staub müssen vor dem Verlegen des neuen Bodens restlos entfernt werden.
Bei der Art der Verlegung gibt es drei Methoden: Die vollflächige Verklebung verbindet den Teppichboden mit dem Estrich bombenfest. Bei fachgerechter Ausführung können sich keine Wellen bilden. Nachteil: Die spätere Entfernung des Belags ist aufwändig. Die Fixierung mit Fixierkleber eignet sich vor allem, wenn der darunter liegende Belag (zum Beispiel Parkett) nicht beschädigt werden darf – was oft in Mietwohnungen der Fall ist. Manche Hersteller bieten auch spezielle Klett-Klebebänder an.
Die einfachste Methode ist die lose Verlegung – damit nichts verrutscht oder sich Wellen bilden, müssen aber die Ränder (beziehungsweise der Kantenbereich) mit doppelseitigem Klebeband fixiert werden. Empfehlenswert ist das nur bei Räumen bis höchstens 20 Quadratmeter.
Wer keine Fachfirma beauftragt, sondern selbst verlegt, sollte auf einige Dinge achten:
- Kontingent zum Festpreis
- Restmengen verfallen nicht
- Überall in Deutschland