Wenn der Frühling kommt, haben Hobbygärtner haben längst Vorkehrungen getroffen. Schon Anfang des Jahres wurden viele Pflanzen zurück geschnitten und die Blumenzwiebeln sind gesteckt. Der Lohn: Es wird bunt im Garten, denn mit dem Frühling kommen auch die Blüten zurück.
Maiglöckchen
Die weißen, glockenförmigen Blüten des Maiglöckchens blühen ab etwa Mai bis hinein in den August. Die Pflanze fühlt sich im Garten wohl, ist aber auch als Zimmerpflanze zu halten. Die zierlichen und anmutigen Blüten gelten als Glücksbringer und haben schon oft Dichter und Maler inspiriert. Besonders gut gedeiht die Pflanze auf warmem, humusreichem Boden.
Doch Vorsicht: Das Maiglöckchen ist giftig. Besonders in den roten Beeren, die der Blüte folgen, ist der Giftstoff Glycoside enthalten. Dieser kann schlimmstenfalls Herzrhythmusstörungen bis hin zum Tod verursachen.
Märzbecher
Schneeglöckchen? Knapp daneben. Der Märzbecher mit seiner zartweißen, glockenförmigen Blüte sieht zwar ähnlich aus, hat aber größere Blüten. In freier Natur ist die Pflanze recht selten und steht unter Naturschutz. Doch in der Gärtnerei gekauft, kann sie guten Gewissens im eigenen Garten gepflanzt werden, wo sie - anders als der Name vermuten ließe - im April und Mai blüht.
Werden die giftigen Blumenzwiebeln gelagert, sollten sie gut vor Kindern versteckt werden: Symptome nach dem Verzehr sind zum Beispiel Erbrechen, Durchfall und Herzrhythmusstörungen.
Etagenprimel
Der Name ist Programm: Die gelbroten Blüten, die etagenweise übereinander liegen, gaben dieser Pflanze ihren Namen: Etagenprimel. Im Staudengarten sind sie ein Blickfang. Die Pflanze, die auch Fliederprimel genannt wird, ist ein einjähriges Kraut, das ab Anfang des Jahres bis etwa Ostern seine Blütenstände bildet - mehrmals hintereinander.
Schachbrettblumen
Ziemlich außergewöhnlich: die mit kleinen Karos gemusterten tiefroten Blüten der Schachbrettblumen. Sie fühlen sich sowohl an sonnigen als auch halbschattigen Standorten wohl und blühen von April bis Mai. Dazu ist allerdings eine gute Vorbereitung nötig: Schon im September oder Oktober müssen die Zwiebeln gepflanzt werden. Die Pflanze mag nahrhafte, humusreiche Böden. Auch auf eine gute Drainage ist zu achten, denn bei zu viel Feuchtigkeit können die Zwiebeln faulen. Wichtig: Die Blume ist giftig. Leben Kleinkinder im Haushalt, sollte man deshalb besser auf sie verzichten.
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