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ExtraSchicht 2019

Die Zeche Ewald in Herren bei der ExtraSchicht (Foto:Nielinger)

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Gute Planung ist alles. Denn alle 50 Orte in der ExtraSchicht-Nacht am 29. Juni zu besuchen, ist eine mehr als sportliche Aufgabe. Deshalb bietet es sich an, sich einige persönliche Favoriten herauszupicken und grob nachzurechnen, wie viel Zeit an den einzelnen Orten bleibt.

Die besondere Magie der ExtraSchicht ergibt sich aus stilvoll beleuchteten Industriekulissen, stimmungsvollen Bühnenauftritten, von Menschen wimmelnden Plätzen. Lassen Sie sich verzaubern – von 100 Prozent Ruhrgebiet!

Bochum und Umgebung

Jahrhunderthalle Bochum bei der ExtraSchicht (Foto: Ruhr Tourismus/Nielinger)

Tierwesen, Feuerwehr und Bauchredner

Bochum: Jahrhunderthalle, Eisenbahnmuseum, Privatbrauerei Moritz Fiege, LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Hattingen: LWL-Industriemuseum Henrichshütte, Feuer.Wehrk (NEU)
Witten: LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Herne: LWL-Museum für Archäologie, Flottmann-Hallen, Kulturbrauerei Hülsmann

Bochum liegt im Herzen des Ruhrgebiets – entsprechend viel ist hier während der ExtraSchicht los. Zum Beispiel in der Jahrhunderthalle. In der ehemaligen Maschinenhalle erklingt Klaviermusik, im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr sogar sechs Stunden am Stück als Marathon. Außerdem gibt es Führungen durch die „Unterwelt“. Auf dem Gelände der Zeche Hannover tritt ein Aktionstheater auf, es gibt eine Comedyshow und ab 22 Uhr „1.000 Feuer“. Im Eisenbahnmuseum Dahlhausen gestaltet schon traditionell die Theodor-Körner-Schule das Programm, unter anderem mit Theater- und Musikaufführungen. Und in der Brauerei Moritz Fiege am Hauptbahnhof gibt es Live-Musik, Zeichnungen vom Karikaturisten und eine Lichtinszenierung.

In Hattingen in der Henrichshütte wird es musikalisch: Besucher können hier Musikinstrumente ausprobieren oder Salsa-Klängen lauschen. Neu dabei ist Deutschlands größtes Feuerwehrmuseum auf demselben Gelände. Hier gibt es Führungen, Musik und eine Lichtperformance. Auf der Zeche Nachtigall in Witten tritt ein Bauchredner auf, die Band „Mother's Darling“ spielt und eine Feuershow ist zu sehen.

In Herne schließlich steigt in den Flottmann-Hallen wieder eine Kopfhörerparty und ein großes Rudelsingen lädt zum Mitmachen ein. In der Kulturbrauerei gibt es eine Licht- und Soundshow auf den alten Brauereikesseln und Bier zum Probieren. Das Museum für Archäologie bietet eine Erlebnisführung zu „Phantastischen Tierwesen“ und eine Licht- und Feuershow an.

Dortmund und Umgebung

Dortmunder U (Foto: Ruhr Tourismus/Duschner)

Eisskulpturen, Blues Brothers und Bootsfahrten

Dortmund: Dortmunder U Zentrum für Kunst und Kreativität, Hoesch-Museum, Brauerei-Museum, Kulturort Depot, Zeche Zollern, Deutsches Fußballmuseum, Künstlerhaus Dortmund, Nahverkehrsmuseum (NEU)
Waltrop: LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Castrop-Rauxel: Parkbad Süd
Unna: Lindenbrauerei
Holzwickede: Haus Opherdicke

Gleich acht Spielorte finden sich in der Westfalenmetropole Dortmund. Im Brauerei-Museum können Besucher Bier verkosten und einen Slam genießen. Im Deutschen Fußballmuseum gibt es Führungen und einen Reality-Tischkicker der Zukunft zu bestaunen. „Ein Gefühl von Sommer und Tanz“ ist der Abend im Dortmunder U überschrieben. Begegnen Sie sich selbst und anderen im kiU Storylab als Tänzer. Ziehen Sie sich warm an im Hoesch-Museum – hier ist ein Eisskulpturen-Schnitzer vor Ort und es sind Schiffsmodelle zu sehen.

Im Depot gibt es Kreativ-Workshops. Außerdem schlendern Sie hier durch die frisch eröffnete Ausstellung „Rückblende 2018“ mit politischen Karikaturen. Auf der Zeche Zollern steigt gleich viermal die große „Blues Brothers“-Show mit den Blue Onions, später startet die LED-Lightshow und den Abschluss bildet die Aftershow-Party mit einem DJ. Das Künstlerhaus Dortmund zeigt eine Ausstellung junger Fotografen, außerdem spielt die Band 4BoysNamedSue. Und im neuen Spielort, dem Nahverkehrsmuseum in Nette, gibt es Pendelfahrten mit der historischen Tram, Gospel- und Vocal-Musik.

In Dortmunds Nachbarschaft geht es am Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop aufs Wasser – bei Rundfahrten mit historischen Schiffen und einer Feuershow am Oberwasser. Im Parkbad Süd in Castrop-Rauxel erklingen Rock'n'Roll, Blues und Beat. In der Lindenbrauerei in Unna sehen und hören Zuschauer alle 20 Minuten Live-Bands, im Zentrum für Internationale Lichtkunst gibt es Führungen. Im Haus Opherdicke in Holzwickede sind Bilder der berühmtesten deutschen Malerinnen des 20. Jahrhunderts zu sehen und Jini, die Sängerin der Band „Luxuslärm“, präsentiert ihr Soloprogramm.

Oberhausen und Umgebung

Feuershow im BernePark Bottrop bei der ExtraSchicht (Foto: Alexander Drewes)

Berge, Bauhaus und Ikonen

Oberhausen: Gasometer, LudwigGalerie Schloss Oberhausen, Theater an der Niebuhrg, LVR-Industriemuseum Peter-Behrens-Bau (NEU)
Dinslaken: Kreativ.Quartier Lohberg
Bottrop: Tetraeder

Vier Orte verwandeln sich in Oberhausen in große Bühnen für die ExtraSchicht. Darunter das Wahrzeichen der Stadt, der Gasometer. Hier öffnet die im Herbst endende Ausstellung „Der Berg ruft“ ihre Pforten und Live-Musik erklingt in der hohen Halle des Gasometers. In der LudwigGalerie Schloss Oberhausen präsentieren sich Hollywood-Ikonen, denn die sind in der aktuellen Ausstellung auf eindrucksvollen Fotos zu sehen. Im Peter-Behrens-Bau des RVR-Industriemuseums geht es zurück in die 20er Jahre. Und zwar musikalisch, modisch und architektonisch, denn das Gebäude ist im Bauhausstil erbaut. Und im Theater an der Niebuhrg treten Jazz- und A-Cappella-Formationen auf und um Mitternacht gibt es eine Burlesque-Tanzshow (Ü18!).

Rüber nach Dinslaken: Im Kreativ.Quartier Lohberg geht es rasant zur Sache:Auch in diesem Jahr zeigen hier internationale Zirkusartisten ihre akrobatischen Künste, ab 23 Uhr beginnt eine Party unter dem Motto „Sonderschicht“. In der Nachbarstadt Bottrop ist der Spielort Tetraeder zurück, und auch hier wird es artistisch: Hier zeigt die Truppe „SOL'AIR“ Tuchakrobatik und am Schluss ist das beliebte Feuerwerk zu sehen.

Gelsenkirchen und Essen

Nostalgiekarussell am UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen bei der ExtraSchicht (Foto: Jochen Tack/Stiftung Zollverein)

Artististen, Clowns und Herkules

Essen: Zeche Zollverein, Zeche Carl, Funke Druckzentrum (NEU)
Gelsenkirchen: Nordsternpark, Pumpwerk

Die Zeche Zollverein als Wahrzeichen des Ruhrgebiets ist wieder einer der zentralen Spielorte. Im Bauhaus-Jubiläumsjahr ist auf dem Dach der Kohlenwäsche eine Sonderausstellung zum Architekturstil zu sehen, ein Straßentheater tingelt übers Gelände und auf der Parkour-Anlage gibt es Darbietungen der Trendsportart. Auf der Zeche Carl bekommen Besucher Einblicke in die Vielfalt des physischen Theaters – ob akrobatisch, clownesk, tänzerisch oder performativ. Und im neuen Spielort, der Funke-Druckerei im Westviertel starten Erlebnistouren und es gibt ein Familienprogramm.

Gelsenkirchen hat mit dem Nordsternpark ebenfalls ein ehemaliges Zechengelände zu bieten. Hier lockt Live-Musik und es gibt eine Lasershow. Und wer hoch hinaus will, der kann auf der Panorama-Terrasse unterhalb der Herkules-Skulptur einen grandiosen Blick über das Revier erhaschen.

Duisburg und Umgebung

Firedancer im Mülheimer MüGa-Park bei der ExtraSchicht (Foto: Firedancer)

Häppchen, Tee und Feuerwerk

Duisburg: Innenhafen, Landschaftspark Duisburg-Nord, Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, ThyssenKrupp Duisburg
Mülheim: Aquarius Wassermuseum, Alte Dreherei, Stadthalle (NEU)
Moers: Rheinpreußen Schacht IV

Einer der bekanntesten und beliebtesten Spielorte ist auch in diesem Jahr der „LaPaDu“, der Landschaftspark Duisburg-Nord. Hier ist um 18 Uhr die offizielle Eröffnung der ExtraSchicht und um 23.15 Uhr das spektakuläre musikalische Höhenfeuerwerk. Es gibt hier aber auch Hochofenführungen, Konzertbühnen und das Aktionstheater PAN.OPTIKUM tritt auf.

Im Innenhafen gibt es Rundfahrten mit einem Schiff und im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt genießen Besucher Musik-Kabarett sowie regionale Gaumenfreuden aus den sechs deutschen Stromgebieten. Auch das Werksgelände der ThyssenKrupp AG am Rhein öffnet sich: Busse nehmen die Besucher mit auf eine Rundtour, in diesem Jahr gibt es auch Extratouren für Rollstuhlfahrer.

In Mülheim geht es im Wassermuseum Aquarius um schmackhaftes, heißes Wasser – Tee. In Teezelten lernen Besucher unterschiedliche Traditionen rund um das Getränk kennen, dazu erklingt Jazz. Zwei Kilometer weiter südlich, in der Alten Dreherei, rollt dreimal am Abend eine Traktor- und Walzenparade an. Und in der nahe gelegenen Stadthalle, die ihre ExtraSchicht-Premiere feiert, gibt es ein Mitsingevent, das Klangwelten-Ensemble tritt auf und zum Abschluss gibt es ein großes Feuerwerk.

In Moers, dem westlichen Außenposten der ExtraSchicht, führen ehemalige Bergleute übers Gelände von Schacht IV der ehemaligen Zeche Rheinpreußen. Außerdem tritt das Ensemble des Schlosstheaters auf. Am Ende des Abends locken Lichtilluminationen und ein Musikfeuerwerk.

Vest

Zukunftsstandort Ewald in Herten bei der ExtraSchicht (Foto: Ruhr Tourismus/Oberhaeuser)

Spannung, Sprudel und Chemie

Recklinghausen: Umspannwerk
Herten: Schlägel & Eisen, Zukunftsstandort Ewald
Dorsten: CreativQuartier Fürst Leopold, Stiftsquelle
Marl: Chemiepark

Im nördlichen Vorhof des Ruhrgebiets, dem Vest, finden sich gleich mehrere Spielorte der ExtraSchicht. Zwei davon in Herten. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen gibt es Mobilität im Wandel zu sehen – dort tritt zum Beispiel der Messerschmidt-Kabinenroller gegen ein E-Fahrzeug an, dazu ist die Musik der 20er-Jahre zu hören. Am Zukunftsstandort Ewald entsteht der „E-Wald“. Gebäude und Gelände erstrahlen in neuem Licht, Bands und DJs legen auf und am Ende gibt es ein Musikfeuerwerk.

Weiter geht es ins angrenzende Recklinghausen. Hier dreht sich im Umspannwerk naturgemäß alles um den elektrischen Strom, der unter anderem für spektakuläre Hochspannungsversuche eingesetzt wird. Außerdem gibt es Führungen – sogar aufs Dach.

In Dorsten im CreativQuartier Fürst Leopold sehen Besucher eine Kunstausstellung, an mehreren Orten gibt es Live-Musik, alle 20 Minuten eine Licht- und Lasershow. Auf dem Werksgelände der Stiftsquelle erhalten Besucher Einblicke in die laufende Mineralwasser-Produktion und es ist Musik zu hören.

Ganz im Norden des Ruhrgebiets macht der Chemiepark Marl den Deckel auf die ExtraSchicht. Hier fahren Sie mit Bussen über das Gelände, das nachts wie ein Meer der tausend Lichter wirkt. Denn die Anlagen sind im Dunkeln beleuchtet und schon aus weiter Ferne zu sehen.

Das komplette Programm und eine Karte mit allen Veranstaltungsorten finden Sie auf der Internetseite der ExtraSchicht.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kurzfristige Absagen oder Terminänderungen liegen in der Verantwortung des Veranstalters.

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