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Burgen und Schlösser

Burg Blankenstein (Foto: Stadt Hattingen)

Herrschaftliche Bauten voller Poesie

Die Geschichte des Ruhrgebiets hat mehr zu bieten als die weithin bekannten "Kathedralen der Arbeit". In den zahlreichen historischen Schlössern und Burgen entlang der Ruhr bekommt man eine Idee davon, wie die Region vor der Industrialisierung aussah.

Castrop-Rauxel

Der Herbst erreicht Schloss Bladenhorst (Foto: Lukassek/Shutterstock.com)

Schloss Bladenhorst

Schloss Bladenhorst, ein Bauwerk des 16. Jahrhunderts, ist ein hervorragendes Beispiel der deutschen Spätrenaissance. Auf imposante Weise verbindet es gotische Bauelemente mit denen des Barocks.

Das Schloss wurde von den Herren von Viermundt erbaut und befindet sich heute in Privatbesitz und wird auch noch bewohnt. Wer sich ein Bild von einem der Erbauer, Ritter Philipp von Viermundt, machen möchte, muss allerdings in die Castroper Altstadt fahren: Dort ist im Eingangsbereich der Lutherkirche ein aufwändig gestaltetes Grabbild des Ritters aufgestellt.

Schloss Bladenhorst
Westring 346
44579 Castrop-Rauxel
Tel.: 02305 9737500
Mehr Infos zum Schloss Bladenhorst

Aussenansicht von Haus Goldschmiedling (Foto: Sir Gawain/Wikimedia Commons/CC-BY-SA-3.0)

Haus Goldschmieding

Nach einem Umbau im 17. Jahrhundert ist nur noch eine Hälfte des ursprünglichen Herrenhauses erhalten. Wichtigstes Ausstattungsstück des Hauses ist ein prachtvoller Renaissancekamin. 1872 erwarb der irische Unternehmer William Thomas Mulvany Haus Goldschmieding. Er hatte in der Umgebung die Bergwerksgesellschaften Erin und Hibernia gegründet. Das Haus diente der Familie Mulvany als Sommersitz. Mulvany legte einen Landschaftspark an und förderte den Reit- und Pferderennsport, insbesondere durch die Anlage einer Natur-Rennbahn am Haus Goldschmieding.

Sein Sohn Konsul Thomas Mulvany ließ 1895 noch einmal größere Umbauten vornehmen, aus dieser Zeit stammt die Eingangstreppe. 1905 wurde der Bau an die Gelsenkirchener Bergwerks AG verkauft, die ihn 1950 für knapp zwei Jahrzehnte der "Gesellschaft für moralische Aufrüstung" als Gästehaus überließ. 1968 erwarb die Stadt Castrop Goldschmieding.

Heute beherbergt Haus Goldschmieding ein exklusives Restaurant. In einem Neubau entstand ein Hotel. Der weitläufige Park ist frei zugänglich und mit zahlreichen modernen Skulpturen geschmückt.

Haus Goldschmieding
Dortmunder Straße 55
44575 Castrop-Rauxel
Mehr Infos zum Haus Goldschmiedling

Essen

Wohnturm der Burgruine Altendorf (Foto: Heimat- und Burgverein Essen-Burgaltendorf e.V.)

Burg Altendorf

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im romanischen Stil erbaut, ist die Ruine der Burg Altendorf ein seltenes Beispiel einer sogenannten Hochwasserburg. Heute steht lediglich noch der Wohnturm, der als der größte erhaltene Wohnturm zwischen Rhein und Weser gilt.

Die Altendorfer Burgruine ist seit Anfang der 1970er-Jahre touristisch erschlossen und für Besucher frei zugänglich. Informationstafeln auf dem Burgareal geben Auskunft über Funktion und Bedeutung einzelner Bauelemente der Anlage. Der Heimat- und Burgverein Essen-Burgaltendorf bietet zudem für Interessierte von Mitte April bis Mitte Oktober Burgführungen an, bei denen Besucher auch den Wohnturm und die Aussichtsplattform betreten können. Zudem ist das Burgareal regelmäßig Veranstaltungsort für örtliche Vereine und deren kulturellen Veranstaltungen. Ein Höhepunkt ist sicherlich das regelmäßig in den ungeraden Jahren stattfindende Burgaltendorfer Burgfest.

Burg Altendorf
Burgstraße 2
45289 Essen
Weitere Infos zur Burg Altendorf

Aussenansicht von Schloss Borbeck (Foto: Sir Gawain/Wikipedia Commons)

Schloss Borbeck

Das barocke Wasserschloss wird erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt – als Oberhof des Damenstifts Essen. Ab Beginn des 14. Jahrhunderts nutzen die Fürstäbtissinnen Schloss Borbeck als bevorzugte Residenz, was regelmäßige Um- und Ausbauarbeiten der Schlossanlage nach sich zog.

Seine heutige Gestalt verdankt Schloss Borbeck den Umbauarbeiten der Äbtissin Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach in den Jahren von 1744 bis 1762. Sie ließ das Gebäude nach Süden verlängern. Auch der große Schlosspark wurde unter ihrer Federführung angelegt. Die barocke Gartenanlage mit Wasserspielen besaß streng symmetrische Beete und axial auf das Schloss zufließende Kaskadenanlagen. Anfang des 19. Jahrhunderts ging das Schloss in den Privatbesitz des Grafen von der Recke-Volmarstein über.

Seit 1983 dient Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte für die Essener Bürgerschaft. Neben dem Borbecker Standesamt, das im Schloss ein Trauzimmer unterhält, und der Folkwang-Musikschule beherbergt es auch einen Teil der städtischen Volkshochschule. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude wird regelmäßig für Ausstellungen und handwerkliche VHS-Kurse genutzt. Zudem finden im Schloss Konzerte und Vorträge statt.

Schloss Borbeck
Schlossstraße 101
45355 Essen
Tel.: 0201 8844219
Mehr Infos zum Schloss Borbeck

Gelsenkirchen

Schloss Berge in Gelsenkirchen (Foto: Stadt Gelsenkirchen)

Schloss Berge

Schlossgarten, schmucker See und ein spätbarockes Herrenhaus – unweit der Schalke-Arena eröffnet sich dem Besucher der Wasserburg Schloss Berge ein ganz romantisches Gelsenkirchen.

Schloss Berge wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, es war über Jahrhunderte ein Familiensitz. Im Jahr 1924 kaufte die Stadt Buer (heute Stadtteil von Gelsenkirchen) das Anwesen und ließ es fast komplett abreißen. Übrig blieb ein dreiflügeliges Barockanwesen, das im südlichen Teil einen Barockgarten und im westlichen Teil einen englischen Garten zu bieten hat. Auf dem See lässt es sich im Sommer herrlich mit dem Tretboot in Richtung Sonnenuntergang schippern.

Heute beherbergt Schloss Berge ein Hotel und Kongresszentrum, sowie eine (Außen)-Gastronomie. Die Parkanlage ist frei zugänglich.

Schloss Berge
Adenauerallee 103
45894 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 17740
Mehr Infos zum Schloss Berge

Aussenansicht von Schloss Horst (Foto: Stadt Gelsenkirchen)

Schloss Horst

Zwischen 1558 und 1578 ließ der Marschall Rüttger von der Horst auf den Resten einer mittelalterlichen Burganlage eine Residenz erbauen. In Anlehnung an niederländische und französische Vorbilder entstand ein Repräsentationsbau, der in der Region zwischen Ruhr und Lippe konkurrenzlos war. Eine große Vierflügelanlage als Wasserschloss mit vier Wohntürmen wurde errichtet, von denen man auf das davor liegende Torhaus und die Wirtschaftsgebäude hinabsehen konnte.

Seit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde Schloss Horst vernachlässigt, nur noch selten bewohnt und schlecht gepflegt. Wegen der Verwahrlosung der Anlage mussten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts große Teile abgerissen werden. Von der prächtigen Anlage blieben deshalb bis heute nur der so genannte Dienerflügel und ein Teil des Herrenhauses erhalten.

Das Gebäude wurde in den 1990er-Jahren sorgfältig restauriert. Heute dient das Schloss unter anderem als Standesamt der Stadt Gelsenkirchen und als kultureller Veranstaltungsort.

Schloss Horst
Turfstr. 21
45899 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 1696162
Mehr Infos zum Schloss Horst

Hattingen

Burg Blankenstein (Foto: Von Marku1988, cropped by Sir Gawain - Author's own work, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5659842)

Burg Blankenstein

Hoch über der Ruhr thront die Hattinger Burg Blankenstein. Um 1226 wurde die Festung aus den Steinen der in diesem Jahr zerstörten Isenburg erbaut.

Nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg um 1662 wurde wiederum aus den Steinen der Burg das Haus Kemnade weiter aufgebaut. Neben einigen Mauerresten blieb nur der viereckige Hauptturm erhalten. Nach einer Renovierung ist der Turm heute wieder zu besteigen. Aus 30 Metern Höhe hat man einen herrlichen Rundblick über die reizvolle Landschaft des mittleren Ruhrtals.

Die Fachwerksiedlung im Schatten der Burg gehört zu den besonders geschützten historischen Ortskernen des Ruhrgebietes.

Burg Blankenstein
Burgstraße 16
45527 Hattingen
Tel.: 02324 33231
Mehr Infos zur Burg Blankenstein

Wasserburg Haus Kemnade (Foto: Tobias Arhelger/Shutterstock.com)

Haus Kemnade

In der idyllischen Landschaft des Ruhrtals liegt die Wasserburg Kemnade, im 17. Jahrhundert im typischen Renaissance-Stil erbaut.

Im Museumsteil sind eine Musikinstrumentensammlung mit über 500 Instrumenten und Spieluhren aus aller Welt, sowie eine Ostasiatika-Sammlung ausgestellt.

Im benachbarten Bauernhausmuseum wird die landwirtschaftliche Seite der Industrieregion dokumentiert. Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut, beheimatete das Fachwerkgebäude einst die Stiepeler Meierei.

Um es vor dem Verfall zu bewahren, wurde es Anfang der siebziger Jahre an seinem alten Standort zerlegt und hinter dem Haus Kemnade wieder aufgebaut. Bäuerliches Gerät ist hier ebenso zu sehen wie Möbel des 16. und 18. Jahrhunderts aus Westfalen und dem Bergischen Land. Neben dem Bauernhausmuseum befindet sich ein Bauern- und Kräutergarten.

Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen
Tel.: 02324 93310
Mehr Infos zum Haus Kemnade

Herne

Schloss Struenkede (Foto: Kulturbuero der Stadt Herne)

Schloss Strünkede

Das Wasserschloss Strünkede, einst Sitz des alten Edelgeschlechts gleichen Namens, ist ein Renaissancebau aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Im Schlosspark ließ Bernd von Strünkede 1272 die Schlosskapelle errichten, heute das älteste erhaltene Bauwerk im Stadtgebiet.

Eine der Hauptattraktionen ist das Grabdenkmal des "gelehrten" Jobst von Strünkede, das von seiner Frau Henrieca von Hatzfeld gestiftet wurde.

Wer heute durch die hohen Räume des noblen Hauses wandelt, findet die richtige Atmosphäre vor, um in alter Geschichte zu stöbern. Das historische Pensum reicht vom Riesenhirsch und Mammutknochen in der Abteilung Ur- und Frühgeschichte bis zu den prächtigen Biedermeier-Möbeln aus dem 19. Jahrhundert.

Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5
44629 Herne
Tel.: 02323 162611
Mehr Infos zum Schloss Strünkede

Herten

Schloss Herten (Foto: Stadt Herten)

Wasserschloss Herten

Wunderschön am Rande des Ruhrgebiets gelegen, ist das spätgotische Wasserschloss in Herten ein Ort zum Träumen. Umrundet von jeder Menge Wasser, mit einem markanten Innenhof, zeigt sich dieses Schloss als Oase der Ruhe und Erholung.

Eine Vor- und eine Hauptburg, die auf zwei Inseln liegen, umrundet von einem großen Park – das Gebäudeensemble ist einzigartig. Die Spuren seiner Entstehung können bis zum Jahr 1376 zurückverfolgt werden. An zwei Ecken des Schlosses schmiegen sich runde Türme, ausgebaut wurde es im 16. Jahrhundert von Bertram von Nesselrode. Auf dem Parkgelände befinden sich eine alte Orangerie, ein Tabakhäuschen und eine schöne Schlosskapelle. 1974 kaufte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe das Schloss, um es großzügig zu renovieren.

Heute werden das Schloss Herten und seine Nebengebäude vielfältig genutzt. Ein Teil der Nebenanlagen dient als Sozialzentrum und als Tagesklinik des Krankenhauses für Psychiatrie. Das Schloss selbst ist ein beliebter Ort für Trauungen und für kulturelle Veranstaltungen. Zum Entspannen steht den Besuchern ein Café zur Verfügung.

Schloss Herten
Im Schlosspark
45699 Herten
Tel. 02366 82112
Mehr Infos zum Schloss Herten

Mülheim an der Ruhr

Aussenansicht des Schloss Broich (Foto: Stadtmarketing Mülheim)

Schloss Broich

Die Schlossanlage im Mülheimer Stadtteil Broich ist an Historie kaum zu überbieten. Zum Schutz gegen die vordringenden Wikinger ließ der ostfränkische Herzog Heinrich die Festung bereits um 883 errichten. Damit gilt Schloss Broich als älteste Festung aus dem Karolinger Zeitalter nördlich der Alpen.

Bedingt durch zahlreiche Kriege muss die Schlossanlage in den vielen Jahrhunderten immer wieder auf- und ausgebaut werden. Ende der 1930er-Jahre geht das Schloss in den Besitz der Stadt Mülheim über und wird drei Jahrzehnte lang aufwändig freigelegt und restauriert.

Heute werden die Räumlichkeiten für städtische Empfänge und standesamtliche Trauungen genutzt. Ebenso wie die rustikalen Tecklenburger Kammern können der Rittersaal, das Kamin- und das Wappenzimmer auch für private Feiern oder Firmenveranstaltungen angemietet werden. Im Schloss befindet sich außerdem der Firmensitz der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH.

Das Hochschloss beherbergt zudem das Historische Museum des Mülheimer Geschichtsvereins, das – bei freiem Eintritt – mit interessanten Grabungsfunden, Modellen und einem „Luisen-Zimmer“ Einblick in mehrere Jahrhunderte Mülheimer Geschichte gibt.

Schloss Broich
Am Schloß Broich 28
45479 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208 4554260
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Oberhausen

Burg Vondern (Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25580487)

Burg Vondern

Das genaue Alter der Burg Vondern in Oberhausen ist unbekannt. Die erhaltenen Bauten stammen aus verschiedenen Epochen, etwa ab dem 13. Jahrhundert. Das Torgebäude und die südliche Wehrmauer entstanden wahrscheinlich im 16. Jahrhundert. Sie zeigen mit den starken Mauern und Schießscharten sowohl den wehrhaften Zweck, als auch spätgotische Zierformen in Gesimsen, Fenstern und Gewölben.

Das Haupthaus wurde zur Barockzeit im späten 17. Jahrhundert gebaut. Dabei wurde eine ältere Fassade als jetzige Rückwand genutzt. Der "Wassergraben" von heute ist nur Rest der ursprünglichen Gräfte, deren Wasser infolge von Bergsenkungen immer wieder versickerte.

Nachdem die Burg Vondern schon fast zur Ruine verfallen war, wurden die historischen Teile mit vereinten Kräften von Bund, Land, Stadt und einem Förderkreis bis 1995 gesichert und mit einer neuen Nutzung belebt. Die Burg wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Burg Vondern
Arminstraße 65
46149 Oberhausen
Tel.: 0208 896297
Mehr Infos zur Burg Vondern

Witten

Aussenansicht des Schlosses Steinhausen (Foto: Frank Vincentz)

Schloss Steinhausen

Das Schloss Steinhausen ist eine mittelalterliche Burganlage der adeligen Herren von Witten. Ihre Geschichte reicht bis um 1250 zurück. Im 13. Jahrhundert von den Herren von Witten erbaut, diente sie zur Sicherung eines Ruhrübergangs. Durch Heirat kam das Anwesen im 15. Jahrhundert an die Familie Staël von Holstein und blieb für nahezu drei Jahrhunderte in ihrem Besitz, ehe es an die Freiherren von Elverfeldt überging. Nach schnell aufeinanderfolgenden Besitzerwechseln während des 19. Jahrhunderts erwarb 1893 der Wittener Unternehmer Friedrich Wilhelm Dünkelberg das Gebäudeensemble und ließ es im Stil des Historismus umfassend verändern. Er gab ihm damit sein heutiges Aussehen.

In der Schlossanlage sind heute unter anderem ein Restaurant und Künstlerateliers beheimatet. Das Schloss selbst kann nur von außen besichtigt werden, doch der kleine Schlosspark ist offen zugänglich.

Schloss Steinhausen
Auf Steinhausen 30
58452 Witten
Tel.: 02302 399990
Mehr Infos zur Burg Steinhausen

Aussenansicht von Haus Herbede (Foto: Frank Vincentz)

Haus Herbede

Erstmals findet Haus Herbede im Jahr 1200 Erwähnung. Damit gilt es als ältestes Gebäude von Witten und zugleich als eines der ältesten Herrenhäuser im mittleren Ruhrtal.

Über Jahre hinweg war der einstige Adelssitz Herrschaftsmittelpunkt und Sitz der Gerichtsherren von Herbede. Rund 700 Jahre lang, bis Anfang des 20. Jahrhunderts, befand sich Haus Herbede im Eigentum der Familie von Elverfeldt, die es bis zum Ende dieses Zeitraums auch bewohnten. 1985 ging es in das Eigentum der Freizeitzentrum Kemnade GmbH, der Trägergesellschaft für den Bau und Betrieb des Kemnader Sees sowie der Freizeit- und Naherholungsanlagen in den Uferbereichen des Sees über. Seitdem wurde es grundlegend saniert und zu einer öffentlichen Kultur- und Begegnungsstätte umgebaut.

Seit September 1988 hat sich das unter Denkmalschutz stehende Haus Herbede zu einer beliebten Freizeiteinrichtung in der Erholungslandschaft des mittleren Ruhrtals entwickelt. Es beherbergt unter anderem eine Dokumentation über die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner, eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen, Galerieräume für diverse Künstler und Kunsthandwerker sowie eine Gastronomie im mittelalterlichen Kreuzgewölbe.

Haus Herbede
Von-Elverfeldt-Allee 12
58456 Witten
Tel.: 02302 201211
Mehr Infos zum Haus Herbede

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