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Museen im Revier

Witten

Von der Industriekultur bis hin zur zeitgenössischen Kunst ist in Witten Vieles zu finden. Im Muttental findet sich eine Auswahl an bergbauhistorischen Museen.

Das Maerkische Museum in Witten (Foto: Kulturforum Witten)

Märkisches Museum

Das Märkische Museum ist bis 28. August 2020 wegen des Umbaus der Ausstellung geschlossen.

Das Märkische Museum der Stadt Witten wurde vor über hundert Jahren ursprünglich als heimatkundliches Museum konzipiert und zeigt eine Sammlung „vaterländischer Alterthümer“.

Heute ist es in erster Linie ein bedeutendes Museum für zeitgenössische deutsche Kunst. In aktuellen Einzel- und Gruppenausstellungen werden Tendenzen der Gegenwartskunst aufgespürt und präsentiert.

In der Kunstsammlung des Museums sind mit rund 4.000 Werken Beispiele deutscher Malerei und Grafik des 20. Jahrhunderts zusammengetragen worden. Die Sammlung informeller Malerei und Grafik ist eine der größten Deutschlands.

Die landes- und heimatkundliche Sammlung hat sich auf drei Bereiche spezialisiert: eine wertvolle Münzsammlung, vor allem mit Talerprägungen der deutschsprachigen geistlichen Territorien, eine umfassende Spezialbibliothek mit über 40.000 Bänden zur Geschichte und Landeskunde Westfalens sowie ein Archiv historischer Wittener Fotos und Bildpostkarten.

Auch die Ausstellungsstücke des ehemaligen Heimatmuseums Witten haben im Märkischen Museum einen neuen Platz gefunden. Herde und Öfen dienen als Beispiele des künstlerischen Eisengusses. Außerdem sind bäuerlicher Zier- und Hausrat der Region ausgestellt. Die Besucher können eine Kollektion alter Hauben, Waagen und Gewichte, sowie Tabaksdosen bewundern.

Märkisches Museum der Stadt Witten
Husemannstraße 12
58452 Witten
Telefon (02302) 5812550
www.kulturforum-witten.de

Öffnungszeiten
Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 12 bis 18 Uhr
Donnerstag 12 bis 20 Uhr

Eintritt
Erwachsene 4 Euro
Ermäßigte 2 Euro

Historischer Kran (Foto: Stadtmarketing Witten)

Hebezeugmuseum

Wie würde man wohl ein Hochhaus bauen, wenn es keine Kräne gäbe? Die Firma Neuhaus in Witten baut Hebezeuge, die den Menschen das Bewegen schwerer Lasten erleichtern.

Anhand von Modellen, zum Teil auch Originalen, wird die Geschichte der Hebezeuge von der Steinzeit bis heute erzählt. Die Entdeckung der Hebelkraft, der Pyramidenbau, die Errichtung des Vatikanischen Obelisken, sind einige Beispiele für "fördertechnische" Leistungen, die im Hebezeug-Museum gezeigt werden.

In der Historischen Windenschmiede kann man erleben, wie hart und schweißtreibend die Arbeit des Schmiedes zu Gründerzeiten war. Alte Werkzeuge, die zum Bau einer Holzschaftwinde gebraucht wurden, zeugen ebenfalls von dieser Epoche.

Hebezeugmuseum/Windenschmiede der Firma J.D. Neuhaus
Windenstraße 2-4
58455 Witten
Telefon (02302) 208219
www.jdngroup.com

Öffnungszeiten
nach Absprache

Eintritt
Frei

Gruben- und Feldbahnmuseum (Foto: AG Muttentalbahn e.V.)

Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia

Wegen der Corona-Pandemie verzichtet das Museum aktuell auf alle Öffnungstage und Veranstaltungen.

Das Gruben- und Feldbahnmuseum befindet sich auf dem Gelände der bereits im Jahre 1892 stillgelegten Zeche Theresia, einer Zeche des frühen Steinkohlebergbaus südlich der Ruhr. Das denkmalgeschützte ehemalige Betriebsgebäude wurde für die museale Nutzung saniert.

Die Fahrzeugsammlung besteht aus 90 Lokomotiven und etwa 200 Waggons, die zu einem großen Teil auf den Bahnhofsgleisen ausgestellt sind. Diesel-, Elektro- und Pressluftlokomotiven, Personen- und Förderwagen aus dem Bergbau sowie zahlreiche Loren aus dem Feldbahnbereich können hier besichtigt werden.
Die Ausstellungsräume gewähren einen Einblick in die Geschichte, aber auch in die Gegenwart der Gruben- und Feldbahnen.

Auf dem Gleisnetz der Zeche Theresia werden an den Besichtigungsterminen Fahrten mit den Zügen angeboten. An allen Tagen mit Fahrbetrieb fährt die Muttenthalbahn Besucher vom Parkplatz Nachtigallstraße direkt bis in das Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia und auch weiter bis in das Westfälische Industriemuseum Zeche Nachtigall!

Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia
Nachtigallstraße 27-33
58452 Witten-Bommern
Tel. (0177) 4938504
www.muttenthalbahn.org

Öffnungszeiten
11 bis 18 Uhr
Bei besonderen Terminen können die Öffnungszeiten abweichen.

Eintritt
frei für das Gruben- und Feldbahnmuseum.
Fahrt mit der Muttenthalbahn für Erwachsene 4 Euro, für Kinder 1,50 Euro, Familien 7 Euro

Zeche Nachtigall (Foto: LWL-Industriemuseum, Annette Hudemann)

Zeche Nachtigall

Am Eingang des Wittener Muttentals erinnern mehrere historische Bruchsteingebäude der ehemaligen Zeche Nachtigall an den frühen Bergbau an der Ruhr. Das Bergwerk entwickelte sich aus einer 1714 erstmals erwähnten Kleinzeche. Sie ging 1832 vom Stollenbau zum Tiefbau über und setzte dabei auch Dampfmaschinen zur Wasserhaltung und Kohlenförderung ein.

Das Westfälische Industriemuseum informiert an seinem Standort Zeche Nachtigall über die Entwicklung des Bergbaus im Ruhrtal. Im Besucherbergwerk Nachtigallstollen können Museumsgäste – ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe – zu einem echten Steinkohleflöz vorstoßen. Sie erleben am eigenen Leib die Arbeitsbedingungen im Kohlebergbau vergangener Tage. Vor dem Stolleneingang zeigt „Zeche Eimerweise“ mit einer original rekonstruierten Schachtanlage den Kleinbergbau nach 1945.

Der ausgeschilderte Bergbaurundweg Muttental führt in die Geschichte des frühen Bergbaus ein. Zu besichtigen ist unter anderem das Bethaus der Bergleute. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Gruben- und Feldbahnmuseum auf der ehemaligen Zeche Theresia.

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon (02302) 936640
www.lwl.org

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10 bis 18 Uhr
Letzter Einlass 17.30 Uhr

Eintritt
Erwachsene 4 Euro
Ermäßigt 2 Euro
Kinder, Jugendliche, Schüler unter 18 Jahren frei

Bethaus der Bergleute

Bethaus der Bergleute im Muttental

„Die Ein- und Ausfahrt, Herr, bewahr, dass uns kein Unglück widerfahr; behüte uns vor schnellem Tod und hilf uns, wo uns Hilf‘ ist Not!“

Im Bethaus trafen sich die Bergleute vor der Grubeneinfahrt zur Andacht. Heute wird hier die Ausstellung „Vom Bethaus zur Kohle“ gezeigt.

Bethaus der Bergleute im Muttental
Muttentalstraße 35
58452 Witten
Tel. (02302) 31951
www.stadtmarketing-witten.de

Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Di bis Fr 10 bis 16 Uhr
Sa 10 bis 18 Uhr
So 11 bis 18 Uhr
November bis März:
Sa und So 11 bis 18 Uhr

Das Museum des DWR (Foto: Diakoniewerk Ruhr)

Museum des Diakoniewerks Ruhr

Das Museum zeigt medizinische Apparate, Schwesterntrachten, Dokumente, historische Fotos und Alltagsgeräte – alles Zeugnisse aus über 100 Jahren Geschichte des Diakoniewerks Ruhr, der Stadt Witten und der Region.

Museum des Diakoniewerks Ruhr
Pferdebachstraße 27-43
58455 Witten
Telefon (02302) 175-2603 und -2607
www.dwr.de

Öffnungszeiten
nach telefonischer Absprache

Eintritt
Frei

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