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Virtuelle Museen

Menschen inmitten virtueller Bilder (Foto: metamorworks/Shutterstock.com)

Klick für Klick ein bisschen schlauer

Sie gehören für viele Menschen fest zum Urlaub dazu – Museumsbesuche. Gerade die großen Kunst- und Wissenstempel in den Metropolen sind echte Touristenmagnete. Viele renommierte Museen und sogar einige aus unserer Nachbarschaft lassen sich aber auch vom heimischen Sofa aus bestaunen. Ihre Werke sind online verfügbar. Andere Museen existieren sogar nur in der virtuellen Welt – und sind deshalb ein multimediales Erlebnis der besonderen Art. rewirpower.de hat Tipps für eine Online-Wissensreise, die Sie begeistert.

Schiff im Deutschen Museum (Foto: Pani Garmyder)

Deutsches Museum München

Das Deutsche Museum in München ist das größte Wissenschafts- und Technikmuseum der Welt und gehört für viele bei einem München-Besuch fest auf die Agenda. Auch, wenn es viele Tage dauern würde, alles zu sehen.

Was gibt es online zu sehen?

Einen Einblick aus der Ferne gibt es auf digitalen Rundgängen. Fast das gesamte Museum lässt sich per 360-Grad-Erlebnis erkunden. Durch drei Bereiche kann sich der Zuschauer zudem per virtueller Führung leiten lassen.

Warum lohnt es sich?

Die virtuelle Führung kommt fast so nah ans Museumserlebnis heran wie ein persönlicher Besuch. Eine Sprecherin und ein Sprecher erläutern die Hintergründe der Ausstellungsbereiche und ihrer Exponate. Das Bild bewegt sich automatisch weiter und richtet den Blick auf die beschriebenen Stücke. Soundeffekte komplettieren das Erlebnis.

Saal in der Eremitage in Sankt Petersburg (Foto: Pommy.Anyani/Shutterstock.com)

Eremitage Sankt Petersburg

350 Säle, 65.000 ausgestellte Exponate – der Gebäudekomplex des Eremitage ist ein gigantisches Kunstmuseum und bei einem Sankt-Petersburg-Besuch schon aus großer Entfernung zu sehen – dank seiner exponierten Lage am Flus Newa im Herzen der westrussischen Großstadt.

Was gibt es online zu sehen?

Die Firma Apple hat einen Rundgang durch die Eremitage unternommen. Und ihn – natürlich mit dem Smartphone – in einem hochauflösenden Video aufgenommen. Das dauert mehr als fünf Stunden, ist also nur in Etappen zu genießen.

Warum lohnt es sich?

Der Rundgang zeigt die Museumsäle in ihrer ganzen Pracht aus Gold und Skulpturen und die darin ausgestellten Exponate. Sie anzuschauen, entschleunigt – die Schwenks sind langsam und verweilen auch auf den Werken, zusätzlich läuft entspannende Musik im Hintergrund. Und auch Tänzer spielen eine Rolle. Bemerkenswert: Der gesamte Film wurde ohne Schnitte in einem Take aufgenommen.

Eingangshalle des British Museum in London (Foto: gowithstock/Shutterstock.com)

British Museum London

Die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von ihrem Anfang bis zum heutigen Tag ist unter dem Dach des British Museum mitten in London vereint. Zwei Millionen Jahre überbrückt das Haus – und das bei kostenlosem Eintritt.

Was gibt es online zu sehen?

Anhand eines Zeitstrahles von der Steinzeit bis heute reist der Nutzer durch die Museumswelt. Entlang der Linien sind Punkte zu sehen, gegliedert nach fünf Erdteilen. Mit einem Klick darauf offenbaren sie dahinter steckende Exponate.

Warum lohnt es sich?

Hochauflösende Bilder, ein erläuternder Text, aber auch ein Audio-Beitrag mit eingebauten O-Tönen liefern ein Gesamtpaket zu jedem verzeichneten Exponat. Die Reise durch die Zeit wird so zum kurzweiligen Trip. Man kann sich einfach treiben lassen – durch eine einzigartige grafische Aufbereitung, die das Museum nicht 1:1 ins Netz überträgt, sondern an die virtuelle Umgebung angepasst ist.

Digitale Kunsthalle (Foto: ZDF)

Digitale Kunsthalle

Dieses Angebot des ZDF existiert nur im Internet und hat kein Pendant in der realen Welt. Die Digitale Kunsthalle ist eine virtuelle 3-D-Umgebung und das Werk von Programmierern. Sie ist Teil des Online-Angebots ZDFkultur und will das Verständnis für Kunst und Kultur fördern.

Was gibt es online zu sehen?

Aktuell gibt es vier Ausstellungen zu erleben: eine zum Werk und zum Leben des Malers Felix Nussbaum, eine zum Maler Rembrandt, eine zu Raubkunst im Nationalsozialismus und aktuell eine zum Komponisten Ludwig van Beethoven.

Warum lohnt es sich?

Das Gesicht der Kunsthalle wandelt sich je nach gezeigter Ausstellung. Sie bietet ein wirklich vielfältiges audiovisuelles Erlebnis. Musik, Filme, Kostüme, Schriftstücke und vieles mehr sind zu sehen. Mit der Maus bewegt sich der Nutzer wie in einem Videospiel durch den Raum. Per Klick auf die Buttons öffnen sich Erklärtexte zu den Ausstellungsstücken. In der neuesten Ausstellung zu Beethoven gibt es auch erstmals einen Audioguide.

Die App „Google Arts & Culture“ auf einem Smartphone (Foto: Sharaf Maksumov/Shutterstock.com)

Google Arts & Culture

Ein wahres Sammelsurium an Museums-Eindrücken ist das Projekt „Arts & Culture“ des Internetriesen Google. Er gewährte Mitarbeitern die Möglichkeit, 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für Aufgaben außerhalb ihrer eigentlichen Projekte zu verwenden. Und so entstand dieser weltumspannende Fundus.

Was gibt es online zu sehen?

Durch Dutzende Museen weltweit sind Google-Mitarbeiter mit den Kameras marschiert, die auch für die Aufnahmen für die „StreetView“-Bilder im Einsatz sind. Darunter auch das Folkwang Museum in Essen und die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Der Internetnutzer kann sich in den Räumen frei bewegen. Steht er vor einem Ausstellungsstück, erläutert ein kleines Feld, was dort genau zu sehen ist.

Warum lohnt es sich?

Das Google-Angebot ist eine tolle Möglichkeit, sich einen Eindruck von Museen auf verschiedenen Kontinenten zu machen und so den „Geist“ dieser Häuser zu atmen. Die Besucher können sich rundum umschauen. Und stehen so mitten in den alt-ehrwürdigen oder modernen Hallen, denn auch der Blick Richtung Dach lohnt sich oft. Etwa im Musée d’Orsay in Paris, das in einer ehemaligen Bahnhofshalle untergebracht ist.

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