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Minigolfen im Revier

Minigolfanlage in Bochum-Langendreer

Schlag für Schlag ein Riesenspaß

Die Regeln für Minigolf sind im Grunde ganz schlicht. Man muss ja nur den Ball mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag ins Ziel bringen. Genau wie beim „großen Golf“. Doch ganz so leicht haben es die Baumeister den Spielern mit den Parcours nicht gemacht. Vor allem auf Konzentration, Köpfchen und Geschicklichkeit kommt es beim Minigolf an.

Ob als Sonntagnachmittagsvergnügen oder als Vereinssport: Minigolf hat viele Anhänger. Und wer im Ruhrgebiet lebt, genießt eine große Auswahl an Plätzen. rewirpower.de hat eine Übersicht zusammengestellt: Die Links führen zum Teil zu den Websites der Vereine, die sich um die Anlagen kümmern.

Abkürzungen:
(Mg) = Minigolf, (Mtg) = Miniaturgolf, (Cg) = Cobigolf, (Fg) = Filzgolf, (Stg) = Sterngolf

Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Wissen

Filzgolf
Filzgolf

Die verschiedenen Bahnensysteme

Minigolf ist nicht gleich Minigolf. Man unterscheidet zwischen den folgenden genormten Bahnensystemen:

Minigolf
Zwölf Meter lange und 1,25 Meter breite genormte Betonbahnen (außer der etwa 25 Meter langen Weitschlag-Piste), die einschließlich Hindernissen in vorgeschriebener Reihenfolge angelegt sein müssen. Die Abschlagsmarkierung auf Minigolfbahnen ist immer ein Kreis mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern in der Mitte der Banden am Bahnanfang. Der Mittelpunkt hat einen Abstand von 40 Zentimetern vom Bahnanfang und ist durch eine kreisförmige Markierung mit einem Durchmesser von maximal 8 Zentimetern gekennzeichnet. Die Bahnbegrenzung bilden Flacheisen- oder Rohrbanden. Die Hindernisse sind Aufbauten aus Beton oder Naturstein.

Miniaturgolf
6,25 Meter lange und 90 Zentimeter breite genormte Bahnen. Sie bestehen aus Zementplatten (Eternit), die in Eisenwinkelrahmen verlegt sind. Es gibt insgesamt 25 genormte Miniaturgolfbahnen mit oder ohne Hindernisaufbauten. Abschlag ist immer das gesamte Abschlagsfeld. Von den Banden darf ein liegengebliebener Ball 20 cm abgelegt werden, vom Hindernis 30 cm.

Cobigolf
Diese Form des Minigolfs dürfte wohl den wenigsten bekannt sein, da sie recht selten ist. Es gibt zwei verschiedene Arten: Auf beiden muss der Spieler den Ball erst durch ein oder zwei Törchen spielen, bevor der Ball eingelocht werden kann. Unter Groß-Cobi versteht man Betonbahnen mit den gleichen Ausmaßen wie beim Minigolf. Auch hier gibt es einen Weitschlag – manchmal auch zwei. Beim Klein-Cobi sind die Bahnen aus Eternitplatten und verfügen über die gleichen Maße wie beim Miniaturgolf. Auch hier gibt es die berühmten Törchen ähnlich dem Cricket.

Sterngolf
Wird ebenfalls auf Betonbahnen gespielt. Diese sind ca. acht Meter lang und einen Meter breit. Der Endkreis hat einen Durchmesser von zwei Metern. Die Hindernisse sind auf jeder Anlage gleich, nur die Reihenfolge kann jeweils verschieden sein. Die Bahnen werden durch Rohrbanden begrenzt. Die letzte Bahn hat dem System den Namen gegeben. Hier ist der Endkreis in Form eines Sterns angelegt, das Zielloch ist auf einem kleinen Hügel angebracht.

Filzgolf
Stammt aus dem skandinavischen Raum. Eine Filzgolfanlage besteht aus 18 Bahnen, die aus 25 genormten Hindernisarten gewählt werden können. Die Länge der Bahn kann zwischen sechs und 18 Metern liegen, die Breite zwischen 80 und 90 cm. Der "Zielkreis" ist achteckig und kann eine Breite zwischen 1,60 und 2,40 Metern haben. Die Banden bestehen aus Holz, die Spielfläche ist mit einem teppichartigen Filz belegt. Der Ball wird von einer Abschlagplatte vom Bahnanfang gespielt.

Extra

Minigolfanlage im Bochumer Stadtpark

Bochum: Minigolf am Milchhäuschen

Im Stadtpark hat der Bochumer MC 1960 e.V. seine Anlage mit 18 Bahnen. Der Platz ist montags bis samstags von 13 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Vor Ort ist auch das „Milchhäuschen“, wo es Erfrischungen gibt und es sich gemütlich sitzen lässt. Mit Unterstützung der Stadtwerke Bochum war das Häuschen 2002 renoviert worden. Der Name kommt nicht von ungefähr: Hundert Jahre zuvor wurde dort Milch an Familien ausgegeben, in den 1960er- und 1970er-Jahren war das Häuschen ein beliebter Treff.
Mehr Infos zum Bochumer MC 1960 e.V.

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