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Radeln im Revier

Fahrradtouren im Revier

Sicher auf zwei Rädern unterwegs

Das Fahrradfahren an sich kann man nicht verlernen. Allerdings heißt das nicht, dass jeder Radler sich vorschriftsmäßig durch den Straßenverkehr bewegt. Dabei dienen die meisten Regeln der Sicherheit. Denn Radfahrer sind weitgehend ungeschützt unterwegs. Doch an welche Regeln müssen Sie sich mittlerweile halten? Wir geben einen Überblick.

Zeichen 237 (Radweg)

Wahl oder Pflicht?

Das weiße Fahrrad auf blauem Grund steht für einen benutzungspflichtigen Radweg. Ihn müssen Radler nutzen. Fehlt das Schild, ist die Benutzung eines separaten Weges freiwillig. Neben dem Schild für reine Radwege gilt die Regelung auch für gemeinsame oder getrennte Rad- und Gehwege, für die es jeweils eigene Zeichen gibt. In jüngster Zeit setzen einige Städte und Gemeinden verstärkt auf freiwillig zu nutzende Radwege – weil die Radler so gleichberechtigt mit Autofahrern gut sichtbar unterwegs sind.

Radfahrstreifen in einem Park (Foto: Kao-Ien/Shutterstock.com)

Radfahrstreifen oder Schutzstreifen?

Manchmal ist der Radweg nur durch einen durchgehenden weißen Streifen von der Fahrbahn für Autos getrennt. Dann handelt es sich um einen Radfahrstreifen. Autos dürfen die Trennlinie nur in wenigen Ausnahmefällen überfahren – etwa wenn dahinter ein Parkstreifen liegt. Ist ein Radweg an einer oder an beiden Seiten mit gestrichelten Linien begrenzt, dann ist es ein Schutzstreifen. Wenn der Verkehr es erfordert – etwa bei Gegenverkehr – dürfen Autofahrer ihn überfahren. Dabei dürfen sie Radfahrer aber nicht behindern, gefährden oder schädigen.

Zeichen 1022-10 (Radfahrer frei)

Links oder rechts?

Normalerweise gilt für Fahrräder wie für andere Fahrzeuge auch das Rechtsfahrgebot. Das heißt, sie nutzen in der Regel den Radweg oder die Straße am rechten Fahrbahnrand. Es sei denn, ein blaues Radwegschild verpflichtet dazu, den Radweg links zu nutzen. Auch ein weißes Zusatzschild „Fahrrad frei“ ist ein Hinweis. Wer ohne Erlaubnis links fährt, riskiert ein Bußgeld von 15 Euro.

Kleiner Junge fährt Fahrrad auf dem Bürgersteig (Foto: Claudia Paulussen/Shutterstock.com)

Bürgersteig oder Straße?

Diese Regel gilt seit langem: Kinder bis zum achten Lebensjahr müssen mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg fahren, Kinder bis zum zehnten Lebensjahr dürfen es. Mit 8 oder 9 Jahren haben sie also die Wahl, ob sie sich auf der Straße schon sicher genug fühlen oder lieber noch auf dem Bürgersteig bleiben möchten. Neu ist seit Ende 2016, dass eine Begleitperson über 16 Jahren Kinder auf dem Gehweg begleiten darf. Allerdings gilt es, auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen und notfalls im Schritttempo zu fahren.

Zeichen 350 (Fuß­gänger­über­weg)

Absteigen oder Sitzenbleiben?

Zebrastreifen heißen amtlich „Fußgängerüberwege“. Damit ist schon klar, wer sie nutzen darf. Fußgänger und eben keine Radfahrer im Sattel. Wer mit dem Fahrrad rüber möchte, muss absteigen. Das hat auch seinen Grund: Plötzlich über die Straße sausende Radler bringen sich selbst am meisten in Gefahr. Autofahrer sollen dennoch mit mäßigem Tempo an Zebrastreifen heranfahren und Fußgängern oder Rollstuhlfahrern einen sicheren Übergang ermöglichen – auch, wenn das bedeutet, dass sie warten müssen.

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