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Radeln im Revier

Foto: Vandathai/Shutterstock.com

Fünf tolle Touren

Von der Zeche ins Schloß, unterwegs auf den Spuren des Erzes oder zur Himmelstreppe - all das und noch viel mehr können Sie bei den folgenden Touren erleben. Der Regionalverband Ruhr (RVR) gibt Tipps für tolle Ausflüge auf der "Route der Industriekultur per Rad". Alle Touren sind für die ganze Familie geeignet. Wer auch die spannenden Ausflugsziele am Wegesrand erkunden möchte, sollte für jede der Touren einen ganzen Tag einplanen - denn es gibt eine Menge zu entdecken.

Zeche Zollverein Schacht 3/7/10 (Foto: Flavia8/Shutterstock.com)

Tour 1: Industrielle Kulturlandschaft Zollverein

Etappen: Zeche Zollverein XII - Zeche Zollverein Schacht 1/2/8 - Zechenverwaltung - Köln-Mindener Eisenbahn - Siedlung Theobaldstraße - Katholische Kirche St. Josef - Arbeitersiedlung Hegemannshof - Zeche Zollverein 4/11 - Kolonie Ottekampshof - Pumpwerk Zollvereinsgraben - Zeche Zollverein 3/7/10 - Jugendhalle Schonnebeck - Friedhof am Hallo - Rathaus Stoppenberg – Stiftskirche - Kokerei Zollverein - Zeche Zollverein XII

Dauer: Zirka 2 Stunden ohne Pausen, bei ausführlichen Besichtigungen ein Halbtagesausflug, familienfreundliche Wegeführungen, Länge der Rundtour: Zirka 14 Kilometer

Startpunkt der Radtour ist das Besucherzentrum Route Industriekultur. Ausführliche Informationen zu dieser Tour bietet die Themenroute "Industrielle Kulturlandschaft Zollverein", die im Besucherzentrum erhältlich ist.

Mehr als 140 Jahre lang arbeitete das Bergwerk Zollverein im Norden der Stadt Essen. Als der Betrieb 1847 die Arbeit aufnahme, war er das nördlichste Bergwerk im Ruhrgebiet überhaupt - ein industrieller Pionier der Region. Bis zu 8.000 Bergleute beschäftigte Zollverein, ihre Arbeitsbedingungen waren immer hart und gefährlich. Übertage hatte die industrielle Ausbeutung der Lagerstätte Folgen, die den Raum im Schatten der Fördertürme revolutionierten.

Die GPX-Datei fürs Fahrradnavi finden Sie HIER

Kokerei Zollverein (Foto: S. Kuelcue)

Tour 2: Parks der Industrielandschaft

Etappen: Zeche Zollverein XII - Kokerei Zollverein - Schurenbachhalde – Nordsternpark Gelsenkirchen - Halde Rungenberg/Siedlung Schüngelberg - Schloß Berge - Emscherbruch - Fleuthebrücke Rhein-Herne- Kanal - Nordsternpark Gelsenkirchen - Zeche Zollverein XII

Dauer: Zirka 4 Stunden ohne Pausen, bei ausführlichen Besichtigungen ein Tagesausflug, familienfreundliche Wegeführungen, Länge der Rundtour: Zirka 40 Kilometer

Vom Besucherzentrum Route Industriekultur führt die Radtour entlang der Kokerei Zollverein zur Schurenbachhalde mit der "Bramme für das Ruhrgebiet". Die Bergbauvergangenheit der Zeche Nordstern wurde in die Gestaltung des Nordsternparks einbezogen. Kinderland, Klettergarten, Bergbaustollen sowie die Gastronomie laden zu Aktivitäten und zum Verweilen ein. Auf der Halde Rungenberg befindet sich die Lichtplastik "Nachtzeichen", deren Strahlen sich in der Dunkelheit über der Mitte der Pyramide in einem Punkt überschneiden.

Vorbei am Berger See und Schloss Berge führt die Tour in den Emscherbruch. Wildromantischer Bruchwald mit Eichen, Buchen und Erlen war hier einst prägender Bestandteil der Landschaft. Der Emscher Park Radweg führt entlang des Rhein-Herne-Kanals wieder durch den Nordsternpark und auf bekanntem Wege zurück zum Ausgangspunkt. Eine zum Radweg ausgebaute ehemalige Güterbahntrasse wird ab 2009 die Schurenbachhalde mit dem Welterbe Zollverein auf direktem Wege verbinden.

Foto: Ehemalige Zeche Hannover, Bochum (Foto: Jule_Berlin/Shutterstock.com)

Tour 3: Energietour rund um Herne

Etappen: Bahnhof Recklinghausen-Süd - Halde Hoppenbruch - Zeche Unser Fritz 2/3 - Erzbahntrasse - Zeche Hannover - Revierpark Gysenberg - Akademie Mont-Cenis - Schleuse Herne-Ost/West - Umspannwerk Recklinghausen

Dauer: Zirka 4 Stunden ohne Pausen, bei ausführlichen Besichtigungen ein Tagesausflug, familienfreundliche Wegeführungen, Länge der Tour: Zirka 40 Kilometer

Vom Bahnhof Recklinghausen-Süd führt die Radtour zur Halde Hoppenbruch, die einen weiten Blick über das "Neue Emschertal" ermöglicht. Die Windkraftanlage produziert zirka 3.000.000 Kilowattstunden jährlich.

Vorbei an der Zeche Unser Fritz 2/3, heute Kulturzentrum im "Neuen Emschertal", führt die Radtour auf die Erzbahntrasse, die im Herbst 2008 über eine neue Brücke am Grimberghafen direkt mit dem Emscherbruch verbunden wird. Die Zeche Hannover ist ein einmaliges Ensemble von Malakowturm und Maschinenhaus mit Dampfmaschine und als Standort des LWL-Industriemuseums für Besucher zugänglich.

Über den Revierpark Gysenberg führt die Radtour weiter zur Akademie Mont-Cenis. Als architektonisch innovatives Gebäude produziert die Dachsolaranlage jährlich 7.500.000 Kilowattstunden Strom. Die Geschichte der Elektrifizierung wird im Museum "Strom und Leben" im Umspannwerk Recklinghausen präsentiert.

Foto: Alte Eisenbahnbrücke der Erzbahntrasse (Foto: Jan Eufinger/Shutterstock.com)

Tour 4: Auf den Spuren des Erzes

Etappen: Jahrhunderthalle im Westpark Bochum - Erzbahnschwinge - Siedlung Carolinenglück - Siedlung Dahlhauser Heide - Erzbahnbrücken 4/6/9 - Zeche Hannover – Siedlung Königsgrube – Deutsches Bergbaumuseum - Jahrhunderthalle

Dauer: Zirka 3 Stunden ohne Pausen, bei ausführlichen Besichtigungen ein Tagesausflug, familienfreundliche Wegeführungen, Länge der Tour: zirka 30 Kilometer

Die Jahrhunderthalle im Westpark Bochum
ist Start- und Zielpunkt der Radtour auf der Erzbahn. Ausführliche Informationen zu dieser Tour bietet die Themenroute "Erzbahn-Emscherbruch", die im "Besucherzentrum Route der Industriekultur" erhältlich ist.

Die Radtour führt über die ehemalige Güterbahnstrecke der "Erzbahn" des früheren "Bochumer Vereins". Im Herbst 2008 wird die Erzbahn komplett saniert und bis zum Grimberghafen "erfahrbar" sein.

Zwischen neuer und alter Natur liegen an der Strecke zahlreiche Relikte der Industriekultur wie die "Zeche Hannover", Standort des LWL-Industriemuseums oder die historischen und neuen Brücken. Von einem Brückenmuseum zu sprechen ist bestimmt nicht übertrieben. Der Rückweg kann über die Tour 3 erfolgen. Hier bietet sich noch ein Abstecher zum Deutschen Bergbaumuseum an.

Halde Rheinelbe (Foto: Moehre1992 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12349203)

Tour 5: Zwischen Weltkulturerbe Zollverein und Himmelstreppe

Etappen: Weltkulturerbe Zollverein - Zollvereinweg - Mechtenberg - Himmelstreppe - Erzbahn - Jahrhunderthalle im Westpark Bochum - Weltkulturerbe Zollverein

Dauer:
Zirka 3 Stunden ohne Pausen, bei ausführlichen Besichtigungen ein Tagesausflug, familienfreundliche Wegeführungen, Länge der Tour: zirka 30 Kilometer

Startpunkt der Radtour
ist das "Besucherzentrum Route Industriekultur". Auf dem Emscher Park Radweg (Zollvereinweg) führt die Radtour kreuzungsfrei bis zum Mechtenberg. Nicht nur die Land-Art-Projekte und die Umgestaltung zu einem Landschaftspark lassen den Mechtenberg heute wieder als "besonderen Ort" erlebbar werden, sondern auch die Blüte der Goldrutenfelder im Spätsommer und Herbst.

Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Rheinelbe in Gelsenkirchen befindet sich die "Himmelstreppe". Der Künstler Herman Prigann hat diese etwas mythische Landmarke im Skulpturenwald Rheinelbe geschaffen. Auf der Erzbahntrasse führt die Radtour wieder kreuzungsfrei bis zur Jahrhunderthalle im Westpark Bochum.

Im Rahmen der "Internationalen Bauausstellung Emscher Park" wurde die Jahrhunderthalle restauriert und erstmals für Ausstellungen, Kultur- und Sportveranstaltungen nutzbar gemacht. Heute ist sie zentrale Spielstätte des Musik- und Theaterfestival "Ruhr-Triennale". Der Rückweg zur Zeche Zollverein kann auf gleichem Wege wie der Hinweg erfolgen oder alternativ über Wattenscheid.

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