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Wandern im Revier

Foto: Pixelio.de

Von Kemnader See ins Muttental und zurück

Ausgangspunkt für Autofahrer: Haus Kemnade. Parkplätze sind hier vorhanden. Anfahrt über die Königs-Allee und Kemnader Str. von Bochum.
Ausgangspunkt für ÖPNV-Wanderer: Haus Kemnade. Zu erreichen mit Bus C 31 vom Bochumer Hauptbahnhof beziehungsweise Hattinger Busbahnhof. Haltestelle Haus Kemnade.
Tourenlänge: Zirka 16 Kilometer
Wegezeit: Etwa 4,5 Stunden
Höhenunterschiede: Zirka 140 Meter
Wegemarkierung: W im Kreis, ohne Zeichen, U, weißer Kreis, XR, A 1
Charakter: Eine sehr abwechslungsreiche und geschichtlich interessante Wanderung, teils durch bergbauhistorisches Gebiet. Etwas anstrengend.

Wegbeschreibung:
Von Haus Kemnade nehmen wir den befestigten Weg in Richtung Stausee, biegen bald darauf links ab, kommen zur Staumauer, bleiben aber auf dieser Seite und wandern entlang des Sees. Vor dem Seitenarm der Ruhr gehen wir rechts unter der Autobahn hindurch. Hier finden wir unser erstes Wanderzeichen U, ein Verbindungsweg zwischen der Universität Bochum und Dortmund, dem wir uns anschließen. An der Weggabelung gehen wir nach rechts und kommen zum Haus Herbede. Hier links über die Elverfeldt Allee gehen. Wir biegen nach rechts, gehen über die Gleise des Museumszuges und links die Wericastraße aufwärts. An einem alten Fachwerkhaus geht es links auf schmalem Weg steil bergauf. Wir kommen ins Naturschutzgebiet Hardenstein. Bald geht es links über den Vormholzer Ring leicht abwärts bis wir an einem Spielplatz wiederum links in den Fahrweg Am Nöcksken einbiegen. An einem alten Bruchsteinhaus vorbei und zwischen Feldern und Wiesen geht es in den Vormholzer Stadtwald.

Auf dem Weg zur Burgruine Hardenstein

Im Wald geht es bergab, erst nach links, dann einer scharfen Rechtskurve folgend. Im Tal biegen wir mit neuem Zeichen weißer Kreis nach links. So kommen wir zur Burgruine Hardenstein. Auf fast ebenem Weg geht es weiter, bis wir an einer Schranke den Wald verlassen weiter. Hier biegen wir in die Talstraße nach rechts. Nun durchwandern wir das bergbauhistorische Muttental und gehen vorbei am Bethaus (kleines Museum). Die Zeichen XR und X 4 begleiten uns entlang des Muttenbaches fast bis zur Rauendahlstraße. Einkehrmöglichkeit: Haus Rauendahl, täglich (außer montags) ab 11 Uhr geöffnet. Gegenüber rechts des Parkplatzes geht es an der Kohlenstraße leicht bergauf, dann der Kohlseggenstraße eben im aussichtsreichen Talhang weiter entlang des Muttenbaches bis zu einer Forellenanlage. Hier verlassen wir den Höhlenweg X 4 und nachdem wir rechts abgebogen sind geht es dem Zeichen X R folgend nach links. Wir gehen ohne Zeichen das kleine Fahrsträßchen weiter steil hoch, überqueren die Straße auf der Höhe und folgen gegenüber dem breiten Weg halb links bis zur Volmholzer Straße.

Es lockt ein Lärchenwald

Auf der gegenüberliegenden Seite geht es auf breitem Weg durch Wald leicht abwärts. Nach einer Rechtsbiegung kommen wir durch eine Schranke auf einen Fahrweg und gehen an der folgenden Kreuzung das Sträßchen Kamperbach abwärts. An der zweiten Rechtskurve steht links eine Bank, (auch Hinweisschild des Radweges EN 11) hier nehmen wir links den breiten Weg zwischen Wald und Wiese. So erreichen wir bald die alte Zeche Egbert.
Wir durchqueren das kleine Tal am Ende des Weges nach rechts und gelangen auf der anderen Seite links auf kleinem Pfad durch Lärchenwald zur Straße und auf den Ruhrhöhenweg X R zurück. Wir überqueren die Straße und treffen auf einen kleinen Pfad. Dieser schöne Pfad (genau auf das Zeichen achten!) bringt uns durch urigen Wald später zu einem Sträßchen und mit ihm abwärts über die Autobahn ins Hammertal. Wer seine Wanderung hier beenden möchte, kann zu Fuß 800 Meter rechts der Straße folgend wieder zum Ausgangspunkt gehen. Es gibt auch eine Busverbindung.

Wald, Wiesen und Wildgehege

Wir aber überqueren die Talstraße kommen in die Straße Waldweg und steigen wieder langsam an. Später geht es rechts über einen Schulhof. Dann überqueren wir eine Straße und nun geht es steil hoch. Bald treffen wir zusätzlich auf die Zeichen X 20 und das H im Kreis und kommen zum Katzenstein. Einkehrmöglichkeit: Café und Restaurant: Kranz am Katzenstein. Vor dem Restaurant gehen wir links und nach etwa 100 Metern rechts zwischen Wald und Wiese mit neuem Zeichen A 1 in den Wald. Im Wald rechts bergab und am Abzweig links über ein paar Stufen weiter. Später kommen wir an einem Wildgehege mit Wildschweinen und nach dem Abbiegen nach links an einem Rotwildgehege vorbei. So erreichen wir das Steinenhaus, überqueren die Wittener Straße und danach die Gleise des Museumszuges. Schließlich sind wir am Ausgangspunkt.

Quelle: Regionalverband Ruhr, Autor: Horst Beckmann

Die RVR-Wanderkarte

Damit Sie stets die Orientierung behalten, stellt der Regionalverband Ruhr (RVR) eine Wanderkarte zur beschriebenen Strecke zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Karte ist ein Ausschnitt aus dem Faltplan "TourTipp Kemnader See", der im RVR-Online-Shop erhältlich ist.

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