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Natur im Ruhrgebiet

Meisen am Vogelhäuschen (Foto: Linas T/Shutterstock.com)

Tierischer Winter

Von Singvögeln über Eichhörnchen bis hin zu Insekten: Zahlreiche Tiere verbringen den Winter bei uns im Ruhrgebiet. rewirpower.de zeigt, was Naturfreunde tun können, um sie in der kalten Jahreszeit zu unterstützen. Und wann Nichtstun die beste Hilfe ist.

Kohlmeise am Meisenknödel (Foto: wim claes/Shutterstock.com)

Restaurant für Piepmätze

Im Winter nehmen heimische Vögel ein Futterangebot im Garten oder auf dem Balkon gerne an – auch, wenn sie nicht zwingend darauf angewiesen sind. Für Naturfreunde bieten sich so viele Gelegenheiten, Meisen, Finken und Co aus direkter Nähe zu beobachten.

So helfen Sie:
Saatenmischungen in Futterspendern oder Häuschen dargeboten, locken vor allem sogenannte Körnerfresser an. Weichfutterfresser wie Rotkehlchen und Amseln freuen sich dagegen über ein Menü aus Rosinen, Haferflocken und Kleie – dieses am Besten in speziellen Bodenfutterspendern anbieten. Wichtig: Achten Sie darauf, dass das Futter nicht verdirbt und reinigen Sie die Futterstellen regelmäßig.

Eichhörnchen im Winter (Foto: Giedriius/Shutterstock.com)

Snackbar für Eichhörnchen

Eichhörnchen sind sogenannte Winterruher und verlassen in der kalten Jahreszeit regelmäßig ihr Nest, um zu fressen. Das Problem: Oft finden sie ihre im Herbst versteckten Vorräte nicht wieder oder kommen wegen Eis und Schnee nur schlecht an sie heran. Auch die putzigen Nagetiere freuen sich daher über Alternativangebote.

So helfen Sie:
Eichhörnchen nutzen sowohl Vogelhäuschen als auch spezielle Eichhörnchen-Futterstationen. Bringen Sie diese immer in ausreichender Höhe und nicht in Bodennähe an – dort sind die Nager leichte Beute für Fressfeinde wie Katzen. Als Futter eignen sich zum Beispiel Haselnüsse, Walnüsse und Sonnenblumenkerne. Gerne eine Schale mit Wasser zum Trinken danebenstellen.

Igel (Foto: Coatesy/Shutterstock.com)

Weniger ist mehr bei Igeln

Igel halten Winterschlaf. Doch nicht jeder Stachelpelz, der sich in der kalten Jahreszeit blicken lässt, braucht unsere Hilfe. Gerade bei milder Witterung werden Igel manchmal aus dem Schlaf gerissen und laufen putzmunter durch den Garten. Sinken die Temperaturen, ziehen sie sich aber auch wieder in ihr Quartier zurück.

So helfen Sie:
Wer mag, bietet aufgewachten Igeln einen Fressnapf mit hochwertigem Feuchtfutter für Katzen an. Darüber hinaus gilt es, umherstreifende Tiere genau zu beobachten: Nur wenn ein Igel krank oder geschwächt wirkt, ist ein direktes Einschreiten sinnvoll. Sie sind unsicher, ob Sie einen Igel einsammeln und aufpäppeln sollten? Rat gibt es bei örtlichen Igelhilfe-Vereinen.

Schwarm Marienkäfer im Winter (Foto: Gina Schubbe)

Ruheoasen für Insekten

Auch viele Insekten verbringen den Winter im Revier. Meist fallen Käfer, Schmetterlinge und Co an einem versteckten Ort in Kältestarre. Wer scheinbar leblose Tiere findet, lässt sie am besten einfach in Ruhe. Sie werden wieder agil, sobald die Temperaturen angenehmer werden.

So helfen Sie:
Neben Fensterrahmen, Mauerritzen und Dachgebälk sind auch Plätze auf dem Balkon und im Garten beliebte Winterverstecke. So verkriechen sich Insekten zum Beispiel unter der Erde, in Laubhaufen oder in Totholz. Wer helfen will, räumt daher bis zum Frühjahr draußen nicht auf. Sie wollen noch mehr tun? Dann bauen Sie für die nächste Saison doch schon mal ein Insektenhotel!

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