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Comedy und Kabarett

Comedians und Kabarettisten aus dem Revier

Von Machos, Hausfrauen und Frührentnern

Das Ruhrgebiet ist ein wahrer Quell an lustiger Unterhaltung. Viele Humorarbeiter stammen von hier. Sie sind mal derb, mal feinsinnig, mal prollig, aber immer herzlich, mitreißend und einen Lacher wert. rewirpower.de verrät, woher die Comedians und Kabarettisten kommen, wofür sie berühmt sind und welche kleinen Geheimnisse sie haben.

Lioba Albus

Lioba Albus

Ihre Programme haben Lioba Albus den Beinamen "Wortvulkan" eingebracht. Als Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt, ist sie bekannt geworden und schildert seitdem ihre Geschichten aus dem Beziehungsleben zwischen Mann und Frau. Ihre größte Rolle ist die Figur Mia Mittelkötter: eine beherzte und stets gut über Liebe informierte sauerländische Hausfrau.

Die Dame hat möglicherweise Anleihen vom wahren Leben der Lioba Albus. Aufgewachsen im sauerländischen Attendorn, lebt die Kabarettistin mittlerweile in Dortmund. Dort hat sie umgehend das Cabaret Queue als ihre heimliche Hausbühne annektiert. Auch das Theater Olpketal heißt sie regelmäßig willkommen: Mit Bruno Knust legt sie dann eine fulminante Show hin, ein Wortgefecht zweier unvermeidlicher Besserwisser - "Günna trifft Mia".

Ingo Appelt

Ingo Appelt

Im Jahr 2000 wurde er für seine "geschmacklichen Entgleisungen" kritisiert. Dass der Meister des schwarzen, bitterbösen Humors aus Essen kommt, wissen sicherlich die wenigsten. Ingo Appelt, der Mann mit der Micky-Maus-Frisur und einem Humor, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist. Trotz oder vielleicht gerade deswegen ist Appelt äußerst erfolgreich auf der Bühne und im Fernsehen.

Seine Karriere beginnt ausgerechnet auf einer Gewerkschaftsveranstaltung. Der gelernte Maschinenschlosser arbeitet sich mit seinen Auftritten bis ins Fernsehen vor, wo er bei "RTL Samstag Nacht" und dem "Quatsch Comedy Club" die Nation in Appelt-Fans und Appelt-Hasser spaltet. Es folgen zahlreiche Bühnenprogramme und Shows. Seitdem ist er als Comedian nicht mehr wegzudenken. Immer wieder stößt er mit seinem teils brachialen Humor auf gesellschaftliche Kritik, wirklich geschadet hat ihm sein Image aber nicht. Appelt selber ist natürlich von seinem grenzenlosen Talent überzeugt, denn "einen schlechten Witz gut zu bringen, das können die Wenigsten", meint er.

Hennes Bender

Hennes Bender

Hennes Bender ist ein Bochumer Urgestein. Nach eigenen Aussagen verlässt er die Stadt fast nur für seine Auftritte. Groß geworden ist Bender auf der Bühne des Schauspielhauses, wo er 1990 als "Hamlet" erste Bühneerfahrung sammelte. Seine Magisterarbeit in Filmwissenschaften an der Ruhr-Universität trägt den überraschenden Titel "Die Mittelaltersymbolik in den Filmen Monty Pythons und Terry Gilliams unter besonderer Berücksichtigung des Parzival von Wolfram von Eschenbach".

Als Comedian ist Hennes Bender schon seit 1990 unterwegs, die ersten großen Erfolge feiert er aber erst im darauffolgenden Jahrzehnt. Nach Auftritten im bekannten "Quatsch Comedy Club", bei "Zimmer Frei" oder "Nightwash" wird Bender einem breiteren Publikum bekannt. 2004 erhält der Comedian den Deutschen Comedypreis in der Kategorie "Bester Newcomer". Ein Newcomer ist Bender mittlerweile nicht mehr. Er spielt regelmäßig Programme, leiht Hörbuchcharakteren seine Stimme und präsentiert seine Heimatstadt Bochum von der humorvollen Seite.

Frank Goosen

Frank Goosen

Frank Goosen hat sich vor allem als Romanautor einen Namen gemacht. Sein Roman "Liegen Lernen" aus dem Jahr 2000 wurde drei Jahre später verfilmt und erhielt durchweg gute Kritiken. Seine Heimatstadt Bochum wird zwar namentlich nicht genannt, steht aber Pate für die Stadt, in der die Handlung hauptsächlich spielt. Der Bochumer Kabarettist tritt regelmäßig auf den Bühnen des Ruhrgebiets mit erfolgreichen Programmen auf.

Goosen selber ist seit 1995 im Vorstand des Prinz-Regent-Theaters tätig, um das zeitgenössische Sprech- und Musiktheater im Revier zu fördern. Frank Goosen ist - fast typisch für einen Mann aus dem Pott - leidenschaftlicher Fußballfan. Seinen Verein VfL Bochum unterstützt er seit 2004 mit einer Dauerkarte und einer Kolumne in der Vereinszeitung. Auch seine neusten Werke und Programme thematisieren den Fußball - so bringt er 2006 und 2008 amüsante Fußballgeschichten heraus.

Anny Hartmann

Anny Hartmann

Alle Versuche, ein bürgerliches Leben zu führen, sind gescheitert. Nicht, weil Anny Hartmann nicht konnte oder wollte, ganz im Gegenteil. Die studierte Diplom-Volkswirtin arbeitet fünf Jahre bei der Stadtsparkasse in Köln, ehe die Bühne sie laut ruft. 2003 entscheidet sie daher "von allen Versuchen, ein bürgerliches Leben zu führen", Abschied zu nehmen und sich auf ihre Arbeit als Kabarettistin, Autorin und Regisseurin zu konzentrieren.

Auf der Bühne ist Hartmann ganz sie selbst. Sie greift Geschichten aus ihrem Leben auf und stellt dazu Fragen, die kein anderer stellen würde. Fein, spitzfindig und wortgewandt nimmt sie ihre Zuschauer mit auf eine Reise durch das Leben - wie es sein sollte oder lieber nicht. Anny Hartmann versprüht dabei einen witzigen und lockeren Charme, dass man diese Frau einfach lieben muss. Kollegen aus der Comedyszene greift sie als kompetente Regisseurin für deren Bühnenprogramme unter die Arme.

Gerburg Jahnke

Gerburg Jahnke

Eine Rolle hat Gerburg Jahnke für ihr Leben weg: die an der Seite von Stephanie Überall. 20 Jahre standen die beiden gemeinsam als "Missfits" auf der Bühne und wurden zu einem der bekanntesten und beliebtesten Kabarettduos in Deutschland. Seit 2005 ist Jahnke solo unterwegs - als Kabarettistin und Regisseurin. Mit ihrem Programm "Frau Jahnke hat eingeladen - mal sehen, wer kommt" unterstützt sie zudem bekannte und noch unbekannte Frauen auf der Kabarettbühne.

Angefangen hat alles in Oberhausen als Tochter eines Bergmanns. Gerburg Jahnke verabschiedet sich während des Studiums der Kunst und Germanistik vom Wunsch, Lehrerin zu werden, und bringt ihre Karriere als Kabarettistin auf Kurs. Mit der Mülheimerin Stefanie Überall erfindet sie im Rahmen der Missfits-Auftritte die Kunstsprache "Feminispräch".

Jahnke sagt über sich, sie möge "eigentlich alles, was damit zu tun hat, gute Unterhaltung herzustellen". Dass sie damit auch dem Ruhrgebiet einen großen Dienst erweist, hat sie schriftlich: 2004 wurde sie gemeinsam mit Stephanie Überall zur "Bürgerin des Ruhrgebiets" ernannt.

Hape Kerkeling

Hape Kerkeling

Er war Königin Beatrix der Niederlande, litauischer Fußballtrainer und der unfähigste Journalist Deutschlands: Hans-Peter Wilhelm Kerkeling, besser bekannt als Hape Kerkeling. 1964 in Recklinghausen geboren, ist er ein Kabarettist, Musiker und Entertainer, der seinesgleichen sucht. Für seine Show "Total Normal" erhält er unter anderem die Goldene Kamera, den Bayerischen Fernsehpreis und den renommierten Adolf-Grimme-Preis.

Hape Kerkeling gelingt es in seinen Verkleidungen immer wieder, sein Publikum zu begeistern. Unvergessen ist sein Auftritt als Königin Beatrix der Niederlande, bei dem er es fast ins Schloss Bellevue schafft. Am bekanntesten ist wohl mittlerweile seine Figur des Horst Schlämmer. Der nur mäßig erfolgreiche Journalist mit Überbiss und Schnappatmung ist mit unverwechselbaren Interviews, einem Film und Liedern ein Paradebeispiel für Kerkelings Wandlungsfähigkeit. 2006 erhält Kerkeling als Horst Schlämmer zusammen mit Günther Jauch den Deutschen Fernsehpreis für seinen Auftritt bei "Wer wird Millionär".

Seine Karriere hat Hape Kerkeling nach eigenem Bekunden seinem Kollegen Otto Waalkes zu verdanken, der ihn mit den richtigen Leuten bekannt gemacht habe. Weder die Ablehnung Loriots, ihn als Dicki im Sketch "Weihnachten bei Hoppenstedts" zu engagieren, noch seine Absage, Nachfolger von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass..." zu werden, haben seiner Karriere einen Abbruch getan. Im Gegenteil, selbst seine Bücher erlangen Kultstatus: "Ich bin dann mal weg - Meine Reise auf dem Jakobsweg" ist mit über zwei Millionen Exemplaren das meistverkaufte Buch des Jahres 2006.

Herbert Knebel

Herbert Knebel

Der einzige Rentner, über den man sich ohne schlechtes Gewissen lustig machen darf: Herbert Knebel, ehemaliger Bergmann und jetzt Frührentner, begeistert sein Publikum mit seiner sagenhaften Beobachtung des Strukturwandels. Zechen werden zu Discos, Siedlungen zu Multikultiquartieren und die Ehefrau zum unbekannten Wesen. Knebel verbindet urige Ruhrpottmentalität mit alltäglichen Kuriositäten.

In den späten 1980er Jahren erschafft der Kabarettist Uwe Lyko den liebenswert kauzigen Rentner Knebel. Mit einer Mischung aus Kabarett, Theater und Musik wettert sich der Frührentner in die Herzen des Publikums. Seine Frau Guste und seine Enkel Marcel und Jaqueline machen Knebels Welt nicht gerade einfacher. "Ich glaub, ich geh kaputt" ist deshalb der passende Titel zum 20-jährigen Bühnenjubiläum.

Musikalisch interpretiert Uwe Lyko als Herbert Knebel Rock- und Schlagerklassiker neu. Mit seinem "Affentheater" wird zum Beispiel der Beatles-Klassiker "Lucy in the sky with diamonds" zu "Mutti macht Geschrei, wenne heim komms". Knebel kennt halt das wahre Leben wie seine Westentasche.

Bruno Knust

Bruno Knust

Zugegeben, der Mann ist ein Dortmunder Lokalmatador. Aber Bruno Knust mischt sich mit seiner Paraderolle als Günna gerne in die Politik ein, und das auch über die Dortmunder Stadtgrenzen hinaus. Selbst der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder war nicht vor Günnas Meinung sicher.

Zwischen 1989 und 1994 bringt Knust als Stadionsprecher im Westfalenstadion die Fans des BVB zum Kochen. Auch heute begeistert er regelmäßig sein Publikum im Dortmunder Theater Olpketal. Dort stellt er das Ruhrgebiet mit all seinen liebenswerten Macken vor und kommentiert als respektloser Beobachter die Geschehnisse in Politik, Sport und des Dortmunder Stadtlebens.

Johann König

Johann König

Sein Markenzeichen, das pinke Hemd, hat er mittlerweile abgelegt. Die brüchige, etwas fiepsige Stimme jedoch ist geblieben: Johann König bleibt seinen Stärken treu. Seit er 2001 als "Entdeckung des Jahres" den Deutschen Comedypreis erhielt, bringt König mit seinem fahrigen, immer leicht verunsichert wirkenden Auftreten das Publikum im humoristische Wallung. Der gelernte Kinderkrankenpfleger und studierte Sportlehrer aus Soest überzeugt dabei vor allem mit witzigen Alltagsanekdoten.

Auch für seine eigensinnigen Gedichte ist Johann König bekannt. Ob nun über Hasen und Hummeln oder über die Schwierigkeiten beim Aufstehen, unterhaltende Verse kann er über ziemlich alles schreiben. Spaß versteht König auch bei seiner Biografie: Der in den Medien umhergeisternde bürgerliche Name René Otzenköttel existiert gar nicht. Auch, ob die Rückbesinnung seines Künstlernamens von Könich zu König dem Scheitern der Rechtschreibreform zugrunde liegt, ist mehr als fraglich. Ohne Zweifel jedoch ist Königs Talent, die Massen zu begeistern. Das stellt der Entertainer bereits seit über zehn Jahren zur Schau.

Jochen Malmsheimer

Jochen Malmsheimer

Malmsheimer entdeckt erst die Liebe zu Büchern und dann den Wunsch "andere an der eigenen Befindlichkeit enger und häufiger teilhaftig werden zu lassen". Damit ist die Basis geschaffen, sein Publikum mit Kabarett zu unterhalten. Gemeinsam mit Frank Goosen geht er auf "Tresenlesen"-Tour. Es ist der Start einer vielversprechenden Karriere, kann man ohne Zweifel behaupten.

Mit seinem ersten Soloprogramm aus dem Jahr 2000 - "Wenn Worte reden könnten oder 14 Tage im Leben einer Stunde" - etabliert sich Malmsheimer als feste Größe im Kabarett. Seither ist er regelmäßig Gast in bekannten Sendungen im Fernsehen, spielt zum Beispiel neben Urban Priol und Georg Schramm den Hausmeister in "Neues aus der Anstalt" im ZDF und tritt selbstredend auch auf die Bühnen im Revier, um sich und seine "Befindlichkeiten" zum Besten zu geben.

Hans-Werner Olm

Hans Werner Olm

Hans Werner Olm - der Mann mit den tausend Gesichtern. Als Luise Koschinsky treibt Olm seinen Zuschauern vor Lachen Tränen in die Augen. Bereits seit den 1980er Jahren ist der Bochumer in der Comedyszene als Gagschreiber und Redakteur tätig. Seine ersten großen Bühnen- und Fernsehauftritte feiert er aber erst Anfang 2000. Seine Parodien bringen ihm 2004 den Deutschen Comedypreis ein.

Olm ist auch als Schauspieler ein beliebtes Gesicht. Neben regelmäßigen Gastrollen in Fernsehserien spielte er auch in den beiden Teilen der Komödie "7 Zwerge" mit. Obwohl er mittlerweile in Berlin wohnt, steht Hans Werner Olm zu seinen Wurzeln im Revier. 2009 nimmt er unter dem Titel "Power im Revier" vier Songs für den VfL Bochum auf.

Uta Rotermund

Uta Rotermund

"Zutiefst moralisch" und zugleich eine "Domina des deutschen Kabaretts": Uta Rotermund polarisiert mit ihrem Humor genauso stark wie sie damit unterhält. Die Journalistin und Moderatorin aus Dortmund begeistert Millionen in ihrer satirischen Rolle der Dr. Irmgard Töbel-Schleierkraut in der ansonsten eher weniger für ihren Humor bekannten Show "liebe sünde".

Rotermund ist für ihre direkte Ansprache an das männliche Geschlecht berühmt-berüchtigt. Nicht ohne Grund wurde sie von der Düsseldorfer Prinzengarde genau für dieses Merkmal mit einem Ehrenorden ausgezeichnet.

Helge Schneider

Helge Schneider

Helge Schneider ist ein Multitalent. Der gebürtige Mülheimer macht als Kabarettist, Schauspieler, Musiker, Theaterdarsteller, Autor und Künstler von sich reden. Mit dem Stück "Katzeklo" erobert er 1994 sogar die deutschen Charts. Seitdem ist er aus der deutschen Comedyszene nicht mehr wegzudenken. Mit seiner Mischung aus Improvisationskomik, individueller Jazzmusik und einer einzigartigen Klamaukstimme begeistert er Fans und Kritiker gleichermaßen.

Ein so großer Erfolg ist anfangs nicht absehbar. Schneider verlässt ohne Abitur das Gymnasium "im beiderseitigen Einvernehmen", wie er sagt. Ein Musikstudium in Duisburg bricht er nach kurzer Zeit ab, da "das Auswendiglernen von Noten" nicht seiner Vorstellung von Musik entspricht. Und auch mehrere Karrieremöglichkeiten, unter anderem als Landschaftsgärtner und Dekorateur, ergreift Schneider nicht für lange Zeit. Es scheint, als sei er schon immer für die Bühne bestimmt.

Immer wieder wird diskutiert, was seine Art des Humors überhaupt bedeutet. Ist er sinnloser Klamauk oder sinnschaffende Gesellschaftskritik? Egal, ob Helges Humor einen mitreißt oder nicht, eines ist sicher: Schneider ist ein Unikat.

Atze Schröder

Atze Schröder

"Alles Atze" - mit diesem Ausruf begeistert Atze Schröder sieben Jahre lang ein ganzes Fernsehpublikum. Der Comedian mit der prägnanten blonden Lockenpracht und der Sonnenbrille definiert seit 1995 die Figur des Ruhrpottprolls auf seine ganz eigene Art. Schröder wird durch einen Auftritt bei "T.V. Kaiser" bekannt und ist seitdem fester Bestandteil der deutschen Comedyszene. Mit der Fernsehserie "Alles Atze" bringt er Essen-Kray und die Büdchenmentalität im Ruhrgebiet zu unverwechselbarer Bekanntheit.

Schröder ist Vollblut-Comedian. Bereits drei Mal gewinnt er den Deutschen Comedypreis, nicht zu vergessen sein Triumph beim Deutschen Fernsehpreis, als 2003 "Alles Atze" zur besten Sitcom gekürt wird. Der für seine engen Hosen und T-Shirts bekannte Komiker macht auch als Moderator was her: Sieben Mal führt er durch die Gala des Deutschen Comedypreises.

So prollig Atze auftritt so konservativ verteidigt er sein wahres Privatleben. Atze Schröder ist beim Patentamt als Marke registriert und wer dahintersteckt, mag Schröder niemanden sagen lassen. Für sein Leben als Ruhrpottproll zog er auch schon vors Gericht - und war erfolgreich. Seine Fans interessiert es nicht. Wer braucht schon einen bürgerlichen Namen, wenn man Atze haben kann?!

Ludger Stratmann

Ludger Stratmann

"Der Doktor" ist für seine spitzfindigen Diagnosen und einen urkomischen Einblick in das Leben im Ruhrgebiet bekannt. Ludger Stratmann bereichert bereits seit 1994 die Essener Kabarettszene mit seinem "Stratmanns Theater Europahaus". Hier spielt er das ganze Jahr über sein Programm, unter anderem als Ruhrpotturgestein Josef "Jupp" Kwiatkowski.

Stratmanns Karriere beginnt bodenständig mit einem Medizinstudium. 1985 promoviert er an der Ruhr-Universität und eröffnet in Bottrop eine Praxis für Allgemeinmedizin. Nach dem Prinzip "Lachen ist die beste Medizin" widmet sich Ludger Stratmann seit 2002 ganz seiner kabarettistischen Ader. Die Westdeutsche Zeitung bescheinigt ihm Auftritte "in bester Kabarett-Manier alter Schule", was für die Zuschauer meist Lacher Schlag auf Schlag bedeutet.

Das "Stratmanns Theater Europahaus" ist eine feste Größe im Revier. Stratmanns Bruder Christian, bis 2003 Teilhaber, eröffnet 2004 den "Mondpalast" in Herne-Wanne, welcher ebenfalls schnell zur beliebten Volksbühne avancierte.

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