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Lexikon Baurecht

Arglistige Täuschung

Täuscht eine Baufirma den Bauherren arglistig, indem sie ihm Mängel verschweigt, gelten bestimmte Verjährungsfristen.

Prinzipiell gilt zunächst eine Verjährungsfrist von fünf Jahren für Mängelansprüche. Doch auch wenn ein Mangel erst sehr spät entdeckt wird, muss es noch nicht zu spät sein.

Drei Jahre nach Kenntnisnahme, spätestens jedoch zehn Jahre nach Entstehung des Mangels verjähren die Ansprüche des Bauherrn. Dies regelt das Bürgerliche Gesetzbuch im Rahmen der sogenannten regelmäßigen Verjährungsfrist. (BGB § 195, 199, 634a). Ein größeres Problem ist allerdings, dass der Bauherr beweisen muss, dass ein Mangel arglistig verschwiegen wurde.

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