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Lexikon Baurecht

Gefahrübergang

Ist vertraglich nichts anderes vereinbart, handelt es sich bei einem Bauvertrag um einen Vertrag gemäß den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Das bedeutet: Wird das Haus vor der Abnahme durch den Bauherrn zerstört oder beschädigt, kommt der Bauunternehmer für den Schaden auf. Die Abnahme kennzeichnet dann den Zeitpunkt des Gefahrübergangs: Ab dann haftet der Hausbesitzer und muss für Schäden aufkommen.

Eine für den Bauherrn ungünstigere Regelung gilt, wenn ausdrücklich ein sogenannter VOB-Vertrag vereinbart wurde. Für Schäden, die der Bauunternehmer nicht zu verantworten hat, also im Falle höherer Gewalt (Krieg, Aufruhr) muss der Bauherr trotzdem zahlen (§ 7 VOB/B). Eine Bauleistungs-Versicherung deckt dieses Risiko jedoch ab.

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