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Lexikon Baurecht

Schadensersatz wegen Nichterfüllung

Wenn ein Bauunternehmen eine Leistung nicht, nicht vollständig oder mangelhaft erfüllt, kann der Bauherr unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz geltend machen.

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) muss er jedoch zunächst vom Unternehmer die Beseitigung der Mängel fordern, wobei er eine angemessene Frist setzen muss. Dies ist nur dann nicht nötig, wenn absehbar ist, dass das Bauunternehmen die Mängel nicht beseitigen wird – etwa weil es sich weigert.

Ist die Nachbesserung durch den Unternehmer erfolglos, hat der Bauherr mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel den Mangel von einer anderen Firma beseitigen lassen oder die Vergütung mindern. Will der Bauherr jedoch Schadensersatz, ist er in der Beweispflicht. Er muss dem Unternehmen nachweisen, dass die Mängel ursächlich an einer schuldhaften Pflichtverletzung des Unternehmens liegen.

Bei VOB-Verträgen haftet der Bauunternehmer für alle vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Mängeln, also auch für Folgeschäden.

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