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Lexikon Baurecht

Teilungsgenehmigung

Früher wurden häufig kleine Häuser auf sehr großen Grundstücken gebaut. Heute ist dagegen wegen hoher Grundstückspreise verdichtete Bauweise üblich. So bietet es sich an, große Grundstücke zu teilen.

Gemeinden können im Geltungsbereich eines Bebauungsplans per Satzung bestimmen, dass eine solche Teilung genehmigt werden muss. Ist dies der Fall, muss der Grundstückseigentümer die Teilung von der Gemeinde genehmigen lassen. Innerhalb eines Monats nach Antrag hat diese darüber zu entscheiden.

Schafft die Gemeinde das nicht, muss sie während dieser Frist dem Antragsteller einen Zwischenbescheid ausstellen, in dem mitgeteilt wird, dass diese Frist verlängert wird. Dies geht jedoch maximal für einen Zeitraum von drei Monaten. Genehmigt ist die Teilung dann, wenn sie nicht innerhalb dieser Frist versagt wird.

Die Teilung muss auch im Grundbuch eingetragen werden (das gilt umgekehrt natürlich auch bei Zusammenlegungen von Grundstücken oder von Teilen davon)

In manchen besonderen Fällen muss eine Teilung nicht genehmigt werden – zum Beispiel dann, wenn die Gemeinde selbst Eigentümer des Grundstücks ist. Die gesetzlichen Regelungen zur Grundstücksteilung stehen in § 19 des Baugesetzbuchs.

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