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Bauen und Renovieren

Wärmedämmung alter Jugenstil-Fassaden

Wärmedämmung

Eine gut gedämmte Hausfassade reduziert den Heizenergieverbrauch erheblich; trotzdem ist es innen mollig warm.

Hohe Anforderungen
Bei Neubauten ist eine gut gedämmte Außenhaut heute Standard. Grund: Die 2002 eingeführte EnEV schreibt verbindliche Verbrauchsgrenzen vor. Nur rund sieben Liter Heizölverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche sind heute bei einem Neubau zulässig. Das ist rund ein Viertel weniger als die alte Wärmeschutzverordnung vorschrieb und entspricht damit dem Niedrigenergiehaus-Standard. Wie die Vorgaben erfüllt werden, ist dem Bauherrn übrigens freigestellt: Er kann zum Beispiel mehr Geld in eine sparsame Heizung investieren und dafür etwas an der Dämmung sparen. Oder umgekehrt. Hauptsache, das Einsparziel wird insgesamt erreicht.

Geringer Heizenergiebedarf
Wahre Energieverschwender sind dagegen viele Altbauten, die in einer Zeit gebaut wurden, als Klimaschutz noch kein Thema war: Diese haben einen Heizenergiebedarf, der etwa zwei- bis dreimal so hoch ist wie bei den seit 1995 entstandenen Gebäuden, weiß der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme. Damit diese Gebäude energiespartechnisch auf den aktuellen Stand gebracht werden können, sind meist mehrere Maßnahmen nötig. Eine ganz wichtige: die dichte und gut wärmedämmende Außenhaut.

Dämmung und Putz in einem Aufwasch
Muss die Fassade renoviert werden, empfiehlt es sich, auch gleich eine Dämmung anzubringen. Kosten für das Gerüst und Verputzarbeiten fallen sowieso an, der Hausbesitzer muss also nur die zusätzlichen Kosten für den Wärmeschutz tragen. Und diese, weiß der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme, amortisieren sich innerhalb von vier bis sieben Jahren über geringere Heizkosten. In der Praxis kommen oft Platten aus Hartschaum oder Mineralwolle zum Einsatz. Wichtig: nicht an der Plattendicke sparen. Diese sollte etwa zwölf Zentimeter betragen, empfehlen die Experten. In den 1980er-Jahren sind oft dünnere Platten mit Dicken um die sechs Zentimeter verarbeitet worden. Deren Dämmwirkung ist allerdings nicht so hoch, dass sie den heutigen Anforderungen an Wärmeschutz entsprechen.
Wird die Fassade bei Altbauten renoviert, lässt sich auch gleich die Optik neu gestalten - oder das ursprüngliche Erscheinungsbild des Hauses wieder herstellen. Mit dämmenden Dekorprofilen aus Leichtbaustoffen bleibt so auch der Charakter von Jugendstil-Häusern erhalten.

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