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Handwerker-Verträge

Wer auf lästigen Streit mit Handwerkern verzichten möchte, sollte Leistungen und Preise detailliert vereinbaren.

Es kommt vor, dass Kunden die Rechnungen von Handwerksfirmen nicht nachvollziehen können. Das liegt oft daran, dass ungenaue und zum Teil nur mündliche Vereinbarungen mit den Firmen getroffen wurden, warnt der Ring Deutscher Makler, Landesverband Nordrhein-Westfalen. Ärger ist dann vorprogrammiert.


Detaillierte Vereinbarungen und Verträge

Um diesen Ärger von vornherein auszuschließen, empfiehlt es sich, schriftliche Angebote einzuholen. Diese enthalten dann detailliert den kompletten Leistungsumfang und Preis. Böse Überraschungen sollten dann ausgeschlossen sein.

Für Handwerker-Vergütungen gibt es drei geläufige Modelle:

Der Einheitspreis-Vertrag
Hier wird eine feste Summe für eine bestimmte Handwerksleistung vereinbart, etwa der Verlegepreis für einen Quadratmeter Parkettboden. Solch ein Vertrag ist immer verbindlich.

Der Pauschalpreis-Vertrag

Bei diesem Vertrag verpflichtet sich der Handwerker, alle Leistungen eines Gewerkes zu einem Festpreis zu erfüllen. Auch hier darf der Handwerker im nachhinein nicht zu seinen Gunsten die Rechnung nachbessern.

Der Stundenlohn-Vertrag
Hier sind die geleisteten Arbeitsstunden Vergütungsbasis, Material-, Anfahrts- und Rüst-Kosten werden zusätzlich abgerechnet. Bei dieser Art von Vereinbarung sind unschöne Überraschungen für den Kunden nicht ausgeschlossen: Braucht der Handwerker für seine Leistungen länger als erwartet, oder steigen die Preise für das Material, schwillt die Rechnungssumme kräftig an.


Vorsicht: Kostenvoranschläge

Für viele ein Ärgernis: Kostenvoranschlag und tatsächliche Rechnung sind oft weit auseinander. Unschöne und ungeplante Löcher in der Haushaltskasse lassen die Stimmung weit nach unten sacken. Wichtig: Der Handwerker legt beim Kostenvoranschlag lediglich die etwaigen Kosten fest. Er darf sich aber nicht beliebig verschätzen – wenn die Endkosten mehr als 25 Prozent über der ursprünglich geplanten Summe liegen, müssen Sie sich das nicht gefallen lassen und können die Rechnung entsprechend kürzen. Anders sieht es aus, wenn nachträglich zusätzliche Leistungen vereinbart wurden. Die darf der Handwerker freilich berechnen.

Wenn abzusehen ist, dass die Endkosten deutlich über dem Kostenvoranschlag liegen werden, dürfen sie vom Vertrag zurücktreten. Dann zahlen Sie nur die Arbeiten, die bis dahin ausgeführt wurden.


Die bessere Alternative: Angebote

Um das Risiko auszuschließen, mehr als erwartet zahlen zu müssen, sollten Sie den Handwerker nicht um einen Kostenvoranschlag sondern um ein Angebot bitten. Dieses ist bindend und sie müssen für die Leistungen keinen Pfennig mehr zahlen als im Angebot aufgeführt ist.

Der Handwerker verlangt nicht nur für Material und Arbeitszeit Geld. Auch An- und Abfahrtskosten, Rüst- und Entsorgungskosten kommen hinzu. Diese Posten sollten schriftlich detailliert festgehalten werden.


Was geht, was geht nicht

Handwerker dürfen eine angefangene Stunde nicht als volle Arbeitsstunde abrechnen. Auch kommt es nicht selten vor, dass zwei Monteure auf der Baustelle erscheinen, obwohl auch ein Arbeiter reichen würde, um die Arbeiten auszuführen: Das müssen sie nicht akzeptieren. Und für Auszubildende und Angelernte gilt nicht der gleiche Stundensatz, wie für Gesellen und Meister.

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