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Kunst am Bau

Kunst am Bau

Mit Kunst Immobilien besser vermarkten - Christo hat nur den Reichstag verhüllt, doch eine Bonner Agentur will noch viel weiter gehen.

Kunst ist nicht nur Liebhaberei, die völlig losgelöst von finanziellen Aspekten das Herz der Kenner erfreut. Kunst ist heute auch ein Marketing-Instrument, und kann - richtig eingesetzt - das Image eines Unternehmens und damit den Profit steigern. Viele Branchen haben das bereits vor Jahren erkannt. Aber auch die Werthaltigkeit von Immobilien lässt sich mit Hilfe von Kunstevents steigern - ein Konzept, an dem sich jetzt die Bonner Agentur Monreal und Poppen Art Consulting versucht.


Medienwirkung mit Kunst erzielen

Kunst an Gebäuden ist dabei durchaus nichts neues, und wird gerade bei größeren Objekten schon erfolgreich eingesetzt. Diese Erfahrung hat zum Beispiel auch Björn Isenhöfer vom Immobilien-Entwickler Brune Conulting gemacht, der schon mehrfach Kunst und Immobilien kombiniert hat. "Jedes Mal hat die Presse intensiv darüber berichtet," freut sich Isenhöfer über die Medienwirkung der ungewöhnlichen Aktionen.


In jeder Bauphase ein Event

Noch einen Schritt weiter bei der kommerziellen Vermarktung von Immobilien wollen Montreal und Poppen gehen. "wir möchten die einzelnen Bauphasen mit verschiedenen Kunst-Events begleiten," erklärt der studierte Kunsthistoriker und Mitbegründer der Agentur, Ralf Poppen, die Grundidee seines Marketing-Konzeptes. Dabei bieten die Bonner nicht nur Kunstwerke, sondern Gesamtkonzepte an. Die Bandbreite der Leistungen reicht zum Beispiel von Lichtaktionen und Verhüllungen bis hin zu Raum-, Klang- und Laserinstallationen.


Kunst-Leasing

Ideal ist es dann natürlich, wenn auch nach Fertigstellung Kunst das Gebäude schmückt. "Zeitgenössische Kunst im oder am Gebäude schafft Atmosphäre und macht die Immobilie unverwechselbar," sagt der geschäftstüchtige Kunstvermarkter. Ob Außenbereich, Eingangshalle oder Büroraum: Perfekt abgestimmt auf das Gebäude, lassen sich für das Objekt höhere Mieten erzielen, glaubt der Kunstagent. Monreal und Poppen bietet seinen Kunden aber auch Leasing an. Das ist schon ab etwa 0,20 Euro pro Quadratmeter im Monat möglich. Kunst-Leasing hat aber noch weitere Vorteile: Ist der Kunde der Werke überdrüssig, bekommt er nach ein paar Jahren problemlos neue Bilder oder Skulpturen. Und auch steuerlich kann sich das Modell rechnen. Beim Kauf beträgt die Abschreibungsfrist zehn Jahre, Leasingraten hingegen können sofort beim Finanzamt geltend gemacht werden.


Erstaunliche Kreativität

Monreal und Poppen verstehen sich als Mittler zwischen Auftraggebern und Künstlern. "Wir bieten individuelle Konzept an, abgestimmt auf die Wünsche des Kunden," verspricht Poppen. Kunst soll dabei aber nicht instrumentalisiert werden. Die Künstler dürfen frei arbeiten und Vorschläge unterbreiten. "Das letzte Wort hat aber immer der Auftraggeber," betont Poppen. Und er kann sich freuen, denn seiner Erfahrung nach entfalten die Künstler gerade bei Immobilienprojekten eine schier erstaunliche Kreativität: "Fast alle Künstler beschäftigen sich mit Raum. Da passen Gebäude und Kunst doch einfach perfekt zusammen".

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