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Balkongemüse

Tomaten (Foto: AHMAD FAIZAL YAHYA/Shutterstock.com)

Tipps zum Anpflanzen

Es muss nicht immer der Garten sein, um selbst etwas Gemüse zu ziehen. Wer Leckeres aus der Natur ernten möchte, der kann seinen Balkon ebenso dazu nutzen. Was Sie bei der Vorbereitung und bei der Gemüseauswahl beachten müssen, zeigt rewirpower.de in einer kleinen Übersicht.

1. Die Vorbereitung
Besorgen Sie sich unterschiedlich große Töpfe, Kästen und Hängeampeln. Wer sich nicht unbedingt Terrakotta-Töpfe leisten kann oder wer nicht schleppen will, der kann auch auf die leichteren und kostengünstigeren Imitate aus Plastik zurückgreifen. Ein Vorteil von Plastik ist, dass dieses Material kein Wasser zieht. Die Erde bleibt also etwas länger feucht, was sich für bestimmte Pflanzen gut eignet. Nachteil ist wiederum, dass Plastik nicht so standfest ist. Dafür gehen diese Töpfe nicht so schnell zu Bruch.


2. Wann und wie einpflanzen?
Der Nachtfrost ist eine tückische Angelegenheit für den Gemüseanbau. Deshalb ist es ratsam, bei vielen Sorten mit dem Einpflanzen bis mindestens Ende April beziehungsweise Anfang Mai zu warten. Tomaten sind besonders kälteempfindlich, also lieber bis nach den Eisheiligen (Mitte Mai) damit warten. Grundsätzlich sollten die Pflanzen genug Licht und Luft bekommen. Die Töpfe und Kästen am besten auf einen Platz stellen, der in südöstlicher Richtung ausgerichtet und windgeschützt ist. Für viele Gemüsesorten eignen sich am besten Schalen oder Pflanzkästen, denn die Früchte können durchaus etwas größer und schwerer werden. Hängende Ampeln sind eher was für Blumen und Ranken.


3. Dieses Gemüse eignet sich gut für den Balkon
Radieschen: Diese Erdfrucht gilt als besonders einfach in der Handhabung und bietet oft schnelle Erfolge. Die Samen können in Garten- oder auch Blumenerde etwa einen Zentimeter unter der Oberfläche mit einem Abstand von etwa sechs Zentimeter eingepflanzt werden. Hier eignen sich Blumenkästen recht gut. Die Erde feucht halten und dem Sonnenlicht zuwenden. Schon nach wenigen Tagen zeigen sich erste Keime. Ernten kann man die Radieschen nach etwa 30 Tagen.

Tomaten: Sie lieben die Sonne, es gilbt sie in vielen Sorten und sie sind recht kälteempfindlich. Tomaten lassen sich auf dem Balkon kultivieren, wenn man sie genug gießt und auch gezielt der Mittagssonne aussetzt. Am besten eignen sich große Schalen, da Tomaten reichlich Erde benötigen. Viele Balkonbesitzer bevorzugen eher die kleine rote Cocktailtomate als Anbau-Exemplar. Man kann aber auch kleine gelbe Früchte oder Strauchtomaten pflanzen. Wohl kaum ein Gemüse hat so viele unterschiedliche Sorten zu bieten. Den Samen am besten in Erde pflanzen, die mit etwas Hornspänen und im unteren Bereich mit Steinen aufgelockert ist. Alternativ können Sie auch schon fertige Setzlinge einpflanzen. Tomaten benötigen viel Dünger und eine Stützstange, an der die Pflanze emporwachsen kann.

Paprika: Die Paprika ist ebenfalls gut für den Balkon geeignet, wenn man ein paar Dinge beachtet: Die Pflanze ist sehr kälteempfindlich und braucht ebenfalls wie die Tomate viel (Mittags)sonne und nährstoffreiche Erde. Deshalb ruhig während der Pflanzsaison mal nachdüngen. Der beste Pflanzzeitpunkt ist Mitte/Ende Mai, wenn es keinen Nachtfrost mehr gibt. Zwischen den Pflanzen sollte es in der Schale etwa 50 Zentimeter Platz geben, denn sie bilden ein weit verzweigtes Wurzelwerk. Außerdem ist ein Stützstab angebracht, damit die Pflanzen ausreichend Halt haben. Die Paprika braucht viel Wasser, es darf aber nicht zu einem Wasserstau kommen – sonst drohen Fäulnisbefall und Schädlinge.

Zucchini: Die Zucchini gehört zur Pflanzenfamilie der Kürbisse. Auch diese Pflanze lässt sich ab Ende Mai auf einem sonnigen, nicht zu kleinem Balkon gut anpflanzen. Am besten geeignet sind große Schalen oder Töpfe mit luftiger nährstoffreicher Erde. Die Zucchini braucht reichlich Platz zum Wachsen und verschlingt an heißen Sommertagen viel Wasser. Das heißt: In der Hitze ruhig zweimal pro Tag gießen. Die fertig gezogenen Keimlinge werden in ausreichendem Abstand eingesetzt, nach etwa zwei Monaten ist die Zucchini reif für die Ernte.

Salat: Knackig, frisch und lecker – Salat gehört zum Sommergefühl einfach dazu. Der Anbau auf dem Balkon ist ganz einfach. Gut geeignet ist der Pflücksalat, er nimmt nicht viel Platz ein und kann so in Schalen oder Töpfen wachsen. Die Saat streuen Sie ab Ende April auf die Erde und lassen die Samen einfach oben liegen. Zwischen den Samen etwas Platz lassen und die Erde feucht halten. Wenn der Pflücksalat seine Blätter ausgebildet hat, ernten Sie nicht alle Kernblätter mit – so kann immer wieder neuer Salat nachwachsen. Der Pflücksalat, bei dem einzelne Blätter abgeschnitten werden, ist also bestens für Single-Haushalte geeignet.

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