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Pflanzen für alle Jahreszeiten

Winterliches Pflanzenarrangement mit Zuckerhut-Fichte und Christrose [Foto: PDM]
Winterliches Pflanzenarrangement mit Zuckerhut-Fichte und Christrose [Foto: PDM]

Blütenzauber im Schnee

Immergrüne Bäumchen und blühende Blumen, ja sogar Rosen lassen Eis und Schnee halb so schlimm erscheinen. Wie schön, dass viele Pflanzen auch in unseren Breiten die Winter-Tristesse vertreiben und den Frühling ankündigen.

Wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, wären Sonne und blühende Wiesen gerade Recht. Bis es wieder soweit ist, dauert es aber noch eine ganze Weile. Wie schön, wenn sich auch jetzt ein paar bunte Farbtupfer im Garten oder auf der Terrasse finden.

Ein hübsches Arrangement aus Pflanzkübeln mit winterfesten Blühern macht die Terrasse im Winter zu einem Erlebnis. Die Zuckerhut-Fichte zum Beispiel eignet sich ganz besonders zur Winterbepflanzung. Ihren Namen hat sie von ihrem kegelförmigen Wuchs, der tatsächlich an einen Zuckerhut erinnert. Ideal ist dieses Bäumchen für kleine Gärten und Terrassen, weil es sehr langsam wächst. Nach 10 bis 15 Jahren ist es gerade mal 1 bis 1,5 Meter hoch. Ein Tipp: Wird die Fichte in einen Topf oder Kübel gepflanzt, sollten die Wurzeln vor Frost geschützt werden. Am besten ist es, das Pflanzgefäß mit Isoliermaterial zu umwickeln. Wichtig ist auch, sie an frostfreien Tagen mit lauwarmem Wasser zu gießen, weil die Nadeln auch im Winter Wasser verdunsten.

Passender Partner für die Zuckerhut-Fichte ist die Christrose. Im Winter entfaltet sie erst so richtig ihre Pracht und wird aus diesem Grund auch Schneerose genannt. Die weißen, manchmal auch rötlich getönten Blüten kommen von Dezember bis März am besten zur Geltung. Sehr gut gedeiht sie an schattigen Plätzen, auf humusreichen, kalk- und lehmhaltigen Böden. Wenn die Temperatur über dem Gefrierpunkt liegt, öffnen sich die Blüten von November bis in den April hinein.

Winterling [Foto: Gärtner Pötschke]
Winterling [Foto: Gärtner Pötschke]

Der Kälte keine Chance

Ebenfalls ein Freund der kalten Jahreszeit ist der Winterling, der im Februar seine Blüten zur Schau stellt und einer der ersten Frühlingsboten ist.

Wer mag, kann ihn verwildern lassen, dann bildet er mit seinen Brüdern und Schwestern einen herrlichen Blüten-Teppich. Auf kalkhaltigen und nicht zu trockenen Böden fühlt er sich besonders wohl.

Auch das bekannte Schneeglöckchen blüht bereits ab Februar und ist darüber hinaus die erste Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Mit Christrosen verträgt es sich besonders gut. Ein Tipp: Es gedeiht auch gut als Topfpflanze und ist so eine Zierde für den winterlichen Balkon.

Schön und für die Jahreszeit passend blühen auch manche Schneeball-Gewächse, wie der Gwellian. Den ganzen Winter hindurch grüßt er mit seinen rosa-roten Schirmchen. In einem Topf gepflanzt, passt er ebenfalls gut auf Terrasse oder Balkon.

Stechpalme [Foto: Bakker]
Stechpalme [Foto: Bakker]

Palmen blühen im Winter

Bei Palmen denkt man zwar an Sommer, Meer und exotische Drinks. Aber wer hätte gedacht, dass Palmen auch bei uns und mitten im Winter blühen?

Die Rede ist von Stechpalmen. Mit echten Palmen haben sie zwar nichts zu tun, aber eine Augenweide sind sie trotzdem: Kommen doch aus den Zweigen korallenrote Beeren. Mit etwa 30 Zentimetern Höhe sind sie ebenfalls ein dekoratives Element auf Balkon oder Terrasse.

Die Auswahl an bunten Blüten ist gar nicht so gering. Wer sich bei seinem Gartenmarkt beraten lassen will, findet unter Buchsbaum, Rhododendron, immergrünem Liguster, Winterjasmin, Zaubernuss oder Feuerdorn bestimmt Anregungen für die kalte Jahreszeit.

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